| Film | |
| Titel | Summer of Smooth Asphalt |
|---|---|
| Originaltitel | Lato gładkiego asfaltu |
| Produktionsland | Polen |
| Originalsprache | Polnisch, Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 7 Minuten |
| Produktionsunternehmen | Filmhochschule Łódź |
| Stab | |
| Regie | Maria Dakszewicz |
| Drehbuch | Maria Dakszewicz |
| Produktion | Agata Golańska |
| Besetzung | |
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Summer of Smooth Asphalt (Originaltitel: Lato gładkiego asfaltu, deutsch „Sommer des glatten Asphalts“) ist ein polnischer animierter Kurzfilm von Maria Dakszewicz aus dem Jahr 2026. Im Film erzählt ein weggeworfenes Spielzeugradio von den Gefühlen und Geheimnissen der Menschen auf dem Rummelplatz.
In einer heißen Sommernacht kommt es auf einem Rummelplatz zu einem Kurzschluss. Die Fahrgeschäfte stehen still, die Beleuchtung erlischt und die laute Musik verstummt. Aus einer Mülltonne meldet sich ein weggeworfenes Spielzeugradio zu Wort.
Das Radio erzählt von den Menschen auf dem Rummelplatz, deren Gefühle im alltäglichen Trubel untergehen. Es berichtet von heimlichen Liebschaften, der Langeweile der Beschäftigten und den unerfüllten Wünschen der Besucher. Während der kurzen Unterbrechung treten ihre Sorgen und Sehnsüchte hervor. Dann kehrt der Strom zurück, und der Vergnügungsbetrieb setzt wieder ein.
Der Film wurde von der Filmhochschule Łódź unter der Verantwortung von Produzentin Agata Golańska produziert. Dakszewicz übernahm neben Regie und Drehbuch auch die Tongestaltung. An der Animation arbeiteten Wiktoria Richel und Nina Sikorska mit. Der Film verbindet Puppenanimation, Collage und digitale zweidimensionale Animation.
Der Film feierte im Juni 2026 im polnischen Wettbewerb des Krakauer Filmfestivals Premiere. Im Juli wurde er in der Sektion Shortlista des Festivals Nowe Horyzonty gezeigt. Beim DOK Leipzig 2026 war er im Internationalen Wettbewerb Animationsfilm nominiert.
Piotr Czerkawski beschrieb den Film im Programm von Nowe Horyzonty als Erzählung über unerwiderte Gefühle und enttäuschte Hoffnungen. Er hob den sprachlichen Witz hervor, der auch die bitteren Geständnisse der Figuren unterhaltsam mache.
Beim polnischen Filmfestival Spektrum erhielt der Film 2026 den Hauptpreis im Animationswettbewerb Okiem Młodych. Die Jury lobte die poetische Verbindung von Bildern und Erzählung sowie das Zusammenspiel von Nostalgie und einer grotesken Darstellung des Rummels.