
Susana Fortes (* 1959 in Pontevedra) ist eine spanische Schriftstellerin und Kolumnistin.
Susana Fortes ist die Tochter des Schriftstellers Xosé Fortes Bouzán und Schwester des Journalisten Xabier Fortes. Ihre Studien der Geografie und der Geschichte an der Universidad de Santiago de Compostela und ihr Studium der amerikanischen Geschichte an der Universidad de Barcelona schloss sie jeweils als Lizenziatin ab. Sie lehrt Spanisch und Kunstgeschichte und gab unter anderem Kurse in Louisiana und Kalifornien. Unter anderem unterrichtet sie am Barreira A+D – Centro Oficial de Estudios Superiores in Valencia. Sie schreibt Kritiken und Kolumnen für verschiedene Zeitschriften.
Susana Fortes verfasste eine Reihe von Erzählungen. Mit ihrem Erstlingswerk Querido Corto Maltés gewann sie 1994 den Premio Nuevos Narradores. Eines ihrer bekanntesten Werke ist El amante albanés, mit dem sie 2003 Finalistin des Premio Planeta wurde. Beide Erzählungen handeln von einer Liebe unter den Bedingungen einer Diktatur, im ersten Fall unter der spanischen von Francisco Franco und im zweiten Fall unter der albanischen von Enver Hoxha. In ihrem Werk finden sich viele kriminalistische Motive.
In ihrer jüngsten, 2021 erschienenen Erzählung Pontevedra. Tal como éramos berichtet sie von ihrer Kindheit in der galicischen Stadt Pontevedra. Guillermo Altares, Ressortchef für Kultur bei El País, sieht sie damit in der Tradition eines literarischen Genre, für das der amerikanische Maler Joe Brainard den Begriff I remember, ich erinnere mich, prägte. Vorgänger in dieser Tradition seien beispielsweise Marcello Mastroiannis Memoiren Mi ricordo, sì io mi ricordo oder Zeina Abiracheds Je me souviens – Beyrouth.
| Personendaten | |
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| NAME | Fortes, Susana |
| KURZBESCHREIBUNG | spanische Schriftstellerin und Kolumnistin |
| GEBURTSDATUM | 1959 |
| GEBURTSORT | Pontevedra |