
Susanne Brantl (geboren 26. April 1967 in München) ist eine deutsche Kabarettistin, Diseuse, Schauspielerin, Regisseurin und Autorin.
Susanne Brantl studierte von 1988 bis 1996 Theaterwissenschaften und Germanistik an der LMU München. Von 1990 bis 1994 absolvierte sie eine Schauspielausbildung, unter anderem am Lee Strasberg Theatre & Film Institute in New York und von 1995 bis 2000 studierte sie Gesang bei Hilde Rehm (Staatstheater am Gärtnerplatz) und bei Veneta Radòeva (Staatsoper Bulgarien und Oper Bremen).
1991 war Susanne Brantl Gründungsmitglied des fastfood-Improvisationstheaters, dem sie bis 1996 angehörte. Von 1992 bis 1996 gastierte sie bei TV-Produktionen des Chiemgauer Volkstheaters. Seitdem arbeitete sie bei zahlreichen Theater- und TV-Produktionen mit (u. a. die Titelrolle in der Hexe von Schongau von Herbert Rosendorfer und 2005 in Auf geht’s zur Wiesn als Vroni von Quast). Seit 1996 entwickelt sie eigene Kabarettprogramme und Chansonabende.
Besondere Beachtung gewann das Theaterstück Das Leben ohne Zeitverlust, das teilweise verschollene Texte Erich Kästners aus der Zeit der Zusammenarbeit mit Edmund Nick im Münchner Kabarett Die Schaubude in eine Spielhandlung integrierte. Kästners Texte in den Arrangements von Nick waren von der Tochter des Komponisten, Dagmar Nick, verwahrt gewesen und dem Team aus Susanne Brantl, Gerold Huber (Klavier) und Eva Demmelhuber (Regie) für eine Neuinterpretation zur Verfügung gestellt worden.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Brantl, Susanne |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 26. April 1967 |
| GEBURTSORT | München |