Sven Brajer

Sven Brajer (* 1984 in Löbau) ist ein deutscher Historiker und Journalist.

Leben

Brajer wuchs in der Oberlausitz auf. Er lernte zunächst Einzelhandelskaufmann. An der Technischen Universität Dresden studierte er Geschichte, Soziologie und Politikwissenschaft. Brajer beschäftigt sich mit deutscher und europäischer Sozial-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts, Parteien und Bewegungen, Revolutionsforschung, Ostdeutschland, Geopolitik mit Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa. Ihm wurde der Hermann-Knothe-Preis – Wissenschaftspreis der Oberlausitz 2014/15 zuerkannt für seine Arbeit Der wirtschaftliche Strukturwandel in der südlichen Oberlausitz im Textilgewerbe in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts am Beispiel der Firmen Carl Gottlieb Hoffmann aus Neugersdorf und Hermann Wünsches Erben aus Ebersbach/Sa. Für die Erarbeitung seiner Promotionsschrift Am Rande Dresdens? Das völkisch-nationale Spektrum einer »konservativen Kulturstadt« 1879-1933 erhielt er ein Stipendium der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Im April 2023 wurde er in Görlitz zum Vizepräsidenten der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften gewählt. Seit Frühjahr 2026 ist er Präsident der Gesellschaft.

Veröffentlichungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Rückblick Frühjahrstagung der Gesellschaft am 21./22. April 2023 in Görlitz. In: www.olgdw.de. Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften, 22. April 2023, abgerufen am 3. Oktober 2024.
  2. ↑ Mitglieder des Präsidiums. Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften, abgerufen am 5. Mai 2026.
Personendaten
NAME Brajer, Sven
KURZBESCHREIBUNG deutscher Historiker, Museologe und Journalist
GEBURTSDATUM 1984
GEBURTSORT Löbau