Swiss Volley

Swiss Volley
Sportart Volleyball
Gründung 22. Februar 1958 in Freiburg im Üechtland, Schweiz Schweiz
Verbandssitz Bern, Schweiz Schweiz
Vorsitz Philippe Saxer, CEO Swiss Volley
Mitglieder 63'000
Website www.volleyball.ch

Swiss Volley (SV) ist der Dachverband des Volleyballsports in der Schweiz. Er wurde am 22. Februar 1958 als Schweizerischer Volleyballverband (SVBV) in Freiburg im Üechtland gegründet.

Swiss Volley vertritt mit rund 63'000 Lizenzierten die zweitgrösste Teamsportart der Schweiz und ist verantwortlich für die Entwicklung des Volleyball- und Beachvolleyballsports. Gemeinsam mit den Regionalverbänden ist Swiss Volley zudem verantwortlich für die Sicherstellung des Spielbetriebs – im Volleyball und Beachvolleyball, vom Breitensport über den Nachwuchs bis zur Elite. Daneben führt der nationale Verband die Volleyball Nationalteams der Frauen und Männer und die Beachvolleyballnationalteam der Frauen und Männer.

Swiss Volley ist Mitglied des Internationalen Volleyball-Verbandes (FIVB) und des Europäischen Volleyball-Verbandes (CEV).

Geschichte

Der Schweizerischer Volleyballverband (SVBV) wurde 2002 nach mehreren finanziellen Krisen nach tabula rasa komplett umstrukturiert. Dabei wurde auch der heutige Name Swiss Volley (SV) angenommen, um die Neuausrichtung nach aussen zu verdeutlichen. Im Zuge der Neuausrichtung wurde der Verbandssitz von Stans (NW) nach Bern verlegt.

Bisherige Präsidenten
Jahr Name
1992 – 1995 Hugo Fruithof
2002 – 2015 Christoph Stern
2015 – 2024 Nora Willi
seit 2025 Daniela Aeschlimann

Volleyball

Swiss Volley organisiert die drei höchsten Spielklassen in der Schweizer Volleyball-Meisterschaft (Nationalliga A, Nationalliga B und 1. Liga) sowie den Schweizer Cup und den Supercup.

NLA

In der NLA messen sich die besten nationalen Teams miteinander. Das erfolgreichste Team bei den Frauen wie auch bei den Männern erhält Ende Saison den Titel der Schweizermeisterinnen und des Schweizermeisters.

Die besten NLA-Teams des Vorjahres nehmen zudem an einem der drei europäischen Cups teil. Je nach CEV-Ranking kann die Anzahl teilnahmeberechtigter Schweizer Teams von Jahr zu Jahr variieren.

Die Schweizermeisterinnen und Schweizermeister sowie die Cupsieger sind für den Supercup qualifiziert. Gewinnt das Meisterteam auch den Mobiliar Volley Cup, wird gemäss Volleyballreglement entschieden, welches Team am Supercup teilnahmeberechtigt ist.

NLB

Die NLB ist die zweithöchste nationale Liga. Das erfolgreichste Team bei den Frauen wie auch bei den Männern erhält Ende Saison den Titel der Meisterin oder des Meisters NLB. Nach Abschluss der Qualifikationsphase werden Playoffs und Playouts mit anschliessenden Auf- und Abstiegsspielen in die NLA respektive 1L gespielt.

1. Liga

Die 1L ist die dritthöchste nationale Liga. Die Meisterschaft wird in vier Gruppen (A, B, C, D) gespielt. Nach Abschluss der Qualifikationsrunden werden am Final Four der 1L an zwei Austragungsorten pro Geschlecht je ein Siegerteam gekürt. Teilnahmeberechtigt sind die jeweils zwei bestplatzierten Teams der Gruppen. Die Gewinner beider Austragungsorte spielen im Anschluss um den Aufstieg in die NLB.

Mobiliar Volley Cup

Der Mobiliar Volley Cup ist ein Vereinswettbewerb, an welchem sich nur die am höchsten klassierten Teams pro Verein und Geschlecht anmelden dürfen. Die meisten Teams der nationalen Ligen nehmen jährlich am Mobiliar Volley Cup teil. Die Teams der 1L kommen in Runde 2, die NLB-Teams in Runde 5 und diejenigen der NLA im Achtelfinal dazu.

Beachvolleyball

Swiss Volley veranstaltet im Beachvolleyball die Obi Beach Tour als Turnierserie. Am Ende der Saison finden jeweils die Schweizer Beachvolleyball-Schweizermeisterschaften auf dem Bundesplatz in Bern statt. Nebst der A1-Tour (Obi Beach Tour) werden auch Turniere der zweit- und dritthöchsten nationalen Kategorie (A2 resp. A3-Turniere) angeboten. Die A-Tour eignet sich für ambitionierte Beachvolleyballerinnen und Beachvolleyballer, die bereits über ein sehr gutes Niveau in der Sportart verfügen. Die Leistung steht im Vordergrund.

Die B-Tour ist die regionale Turnierserie der Schweiz und wird von den Regionalverbänden koordiniert. Unterteilt wird diese in Turniere der Unterkategorie B1 (höchste regionale Turnierserie), B2 (zweithöchste regionale Turnierserie) und B3 (dritthöchste regionale Turnierserie). Vom Niveau her eignet sich die B-Tour für Einsteigerinnen und Einsteiger ebenso wie für Fortgeschrittene. Im Sommer werden rund 450 B-Turniere in der ganzen Schweiz angeboten. Die Teams, die am Ende der Saison genügend Punkte gesammelt haben, qualifizieren sich für die B-Schweizermeisterschaften.

Regionalverbände

Die Mannschaften der regionalen Ligen duellieren sich innerhalb ihrer Regionen. Informationen zu den Regionalligen finden sich auf der jeweiligen Seite der Regionalverbände. Folgende Ligen gehören zur Regionalliga:

Die 14 Regionalverbände:

Einzelnachweise

  1. ↑ Swiss Volley: 50 Jahre. (volleyball.ch [PDF]).
  2. ↑ VADIAN.NET AG: Volleyball: Segel für eine erfolgreiche Zukunft geseztzt. In: www.news.ch. (news.ch [abgerufen am 18. Oktober 2018]).
  3. ↑ clicsoft gmbh: Swiss Volley: Swiss Volley. Abgerufen am 18. Oktober 2018.
  4. ↑ B-Tour: Regionale Beachvolleyball Turnierserie, auf volleyball.ch