Sibylle Mulot

Sibylle Mulot (früherer Name: Sibylle Mulot-Déri, * 3. Mai 1950 in Reutlingen; † 28. Dezember 2022 in Tübingen) war eine deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin.

Leben

Sibylle Mulot, Tochter des Literaturhistorikers und Gymnasialdirektors Arno Mulot, absolvierte nach dem Abitur ab 1968 ein Studium der Germanistik und Romanistik in Tübingen, Zürich und Toulouse. In Tübingen promovierte sie 1977 über Robert Musil. Bei der Süddeutschen Zeitung wurde sie von 1977 bis 1979 zur Journalistin ausgebildet.

Ab 1992 war sie freie Schriftstellerin, die Romane und Erzählungen verfasste und daneben Werke aus dem Niederländischen übersetzte.

1994 nahm Mulot am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Sie erhielt 1995 sowohl ein Jahresstipendium des Wissenschaftsministeriums des Landes Baden-Württemberg als auch den Ersten Preis des „Salon de l’Alsatique“ (Marlenheim) für den Roman Nachbarn. Im April 2007 war sie „Writer in Residence“ am University College Dublin.

Werke

Als Autorin

Einige dieser Titel wurden ins Niederländische, Spanische, Griechische und Litauische übersetzt.

Als Co-Autorin

Als Herausgeberin

Als (Co-)Übersetzerin

Einzelnachweise

  1. ↑ Kölner Stadt-Anzeiger vom 30. Dezember 2022: Schriftstellerin und Übersetzerin Sibylle Mulot ist tot (dpa), abgerufen am 30. Dezember 2022
Personendaten
NAME Mulot, Sibylle
ALTERNATIVNAMEN Mulot-Déri, Sibylle (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin
GEBURTSDATUM 3. Mai 1950
GEBURTSORT Reutlingen
STERBEDATUM 28. Dezember 2022
STERBEORT Tübingen