| Symmorphomyia katayamai | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Symmorphomyia | ||||||||||||
| Mesnil & Shima, 1977 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Symmorphomyia katayamai | ||||||||||||
| Mesnil & Shima, 1977 |
Symmorphomyia katayamai ist ein Zweiflügler aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Die Art wurde 1977 von den Entomologen Louis Mesnil und Hiroshi Shima erstbeschrieben und der neu eingeführten Gattung Symmorphomyia als Typusart zugeordnet. Der Gattungsname bezieht sich auf die Wespengattung Symmorphus. myia kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Fliege“.
Symmorphomyia ist monotypisch, das heißt, die Gattung besteht aus nur einer einzigen Art. Symmorphomyia wird der Tribus Ernestiini innerhalb der Unterfamilie Tachininae zugeordnet.
Es handelt sich um 6–9 mm lange Fliegen mit dunkel-metallischgrünem Körper und orange gefärbten Fühlern.
Symmorphomyia katayamai kommt in Japan auf den Inseln Hokkaidō und Honshū sowie in der russischen Region Primorje vor.
Symmorphomyia katayamai ist ein Endoparasitoid von Blattkäferlarven (Chrysomelidae). Die Fliegenlarven entwickeln sich im Inneren ihrer Wirtslarven.
Symmorphus ist eine Gattung der Solitären Faltenwespen (Eumeninae). Deren Weibchen erbeuten solche Blattkäferlarven als Larvenproviant und transportieren diese in ihre Nester, die sie in Hohlräumen, insbesondere in Bambusrohren, anlegen. Es kann passieren, dass eine oder mehrere der erbeuteten Käferlarven von Symmorphomyia katayamai parasitiert sind. Somit gelangen die Fliegenlarven auf Phoresie-ähnliche Weise in die Wespennester. In Wespennestern kommt es offenbar vor, dass die Fliegenlarven in einem späteren Stadium ihren ersten Wirt verlassen und als Kleptoparasiten weitere Käferlarven vertilgen.