| Synagoge | ||
|---|---|---|
| Daten | ||
| Ort | Marienthal | |
| Baustil | Barock | |
| Baujahr | vor 1827 | |
| Koordinaten | 49° 38′ 5,2″ N, 7° 53′ 8,5″ O | |
Die ehemalige Synagoge ist ein Bauwerk in Marienthal, einem Stadtteil von Rockenhausen. Es steht unter Denkmalschutz.
Das Bauwerk ist ein nachbarocker Krüppelwalmdachbau mit Fachwerkgiebeln und Stichbogenfenstern. Es steht mit Hausnummer 1 auf der Nordseite der Amtsstraße; fast unmittelbar westlich verläuft die Burgwaldstraße, etwas weiter südwestlich der Mordkammertalbach.
Die jüdische Gemeinde von Marienthal entstand im 18. Jahrhundert. 1827 erwarb sie ein Anwesen mit Scheune, die sie zur Synagoge umbaute. Im Laufe der folgenden Jahre wurden unterschiedliche Reparaturen erforderlich; 1899 wurden der Außenanstrich, eine Tür sowie die Treppenstufen und die Steinplatten im Inneren erneuert. Als die Gemeinde 1912 aufgelöst wurde, wurde die Synagoge verkauft.
Zur erneuten Nutzung als Scheune wurde auf der Westseite ein großes Scheunentor eingebaut. Außerdem wurde die Bemalung der Decke, die einen Sternenhimmel zeigte, entfernt. Zudem wurden die Fenster zugemauert. Später wurde das Dach erneuert.