Syzygie (Mathematik)

Eine Syzygie (von altgriechisch συζυγία syzygía, deutsch ‚Zweigespann‘) ist ein Objekt aus dem mathematischen Gebiet der Algebra. Wenn und zwei -Tupel von Polynomen sind, heißt Syzygie von , wenn ist. Eine Syzygie beschreibt also, wie sich eine Menge von Polynomen zu Null „zusammenfügen“ lässt. So ist z. B. eine Syzygie von .

Ein grundlegender Satz über Syzygien wurde 1890 von David Hilbert bewiesen (Hilbertscher Syzygiensatz). Heute werden Syzygien von Computeralgebrasystemen verwendet, um polynomiale Gleichungssysteme mit mehreren Unbekannten zu bearbeiten.

Einzelnachweise

  1. ↑ Wilhelm Pape: σύ-ζυγος. In: Handwörterbuch der griechischen Sprache. 3. Auflage. Band 2: Λ–Ω. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1914, S. 972 (Digitalisat. zeno.org).