| Szulok | ||||
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| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Region: | Südtransdanubien | |||
| Komitat: | Somogy | |||
| Kleingebiet bis 31.12.2012: | Barcs | |||
| Kreis: | Barcs | |||
| Koordinaten: | 46° 3′ N, 17° 33′ O | |||
| Fläche: | 27,91 km² | |||
| Einwohner: | 558 (1. Jan. 2025) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 20 Einwohner je km² | |||
| Telefonvorwahl: | (+36) 82 | |||
| Postleitzahl: | 7539 | |||
| KSH-kód: | 10986 | |||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2014) | ||||
| Gemeindeart: | Gemeinde | |||
| Bürgermeister: | József Hengerics (Fidesz) | |||
| Postanschrift: | Szabadság tér 1 7539 Szulok | |||
| (Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office) | ||||
Szulok [] (deutsch Sulk) ist eine Gemeinde im Komitat Somogy in Ungarn. Sie liegt in der südlichen Ungarischen Tiefebene ca. 15 km von der kroatischen Grenze entfernt, die durch die Drau markiert wird.
Durch seine früher sehr isolierte Lage hinsichtlich kultureller, religiöser und ethnischer Zugehörigkeit der Einwohner ist Szulok ein beliebtes Forschungsobjekt in der Europäischen Ethnologie/Volkskunde.
Deutsche aus Schwaben kamen zwischen 1750 und 1770 nach Szulok und traten in die Dienste des Grafen Ladislaus Szerseny. Im Jahre 1800 wurde durch die Bewohner, die ausschließlich römisch-katholischen Glaubens waren, die Dorfkirche erbaut. Der Ort wies insofern eine Insellage auf, als er von rein ungarischen Dörfern umgeben war. 1943 hatte das Dorf ca. 2000 Einwohner. 1944 flüchteten viele freiwillig vor der herannahenden russischen Armee nach Deutschland, andere wurden später zwangsausgesiedelt. In den 1960er Jahren wurde nach Öl gebohrt. Dabei wurde eine Thermalquelle mit hervorragender Wasserqualität gefunden. Das daraufhin von der Kolchose errichtete einfache Bad mit zwei kleineren und einem großen Schwimmbecken besteht heute noch. Allerdings wurde die Bedeutung des Bades für den Tourismus und damit für Arbeitsplätze nicht erkannt, und so wanderten mangels Arbeit die meisten jungen Leute ab. Heute zählt der Ort nur noch knapp 600 Einwohner.
Das Dorf besitzt einen Kindergarten, eine Grundschule, einen Gesangsverein und eine Trachten-Volkstanzgruppe.
Die wildreiche Gegend lockt zahlreiche Jäger nach Szulok, und ein Reiterhof im Ort bietet Pferdeliebhabern gute Reitmöglichkeiten. Des Weiteren bieten sich gute Angelmöglichkeiten.