Im 19. Jahrhundert wurde das Grab entdeckt. Johannes Dümichen hatte es untersucht und plante, seine Forschungen in sieben Bänden zu veröffentlichen. Er starb jedoch 1894 kurz vor der postum von seinem Schüler Wilhelm Spiegelberg zur Veröffentlichung gebrachten 3.Bandes. Die Untersuchungen wurden deshalb abgebrochen und das Grab verschlossen. Am 7. Dezember 2005 ist es erneut geöffnet worden und wird von einem Team um den StraßburgerÄgyptologenClaude Traunecker untersucht.
Beschreibung
Dieses Grab befindet sich unweit der Gräber der Pharaonen im Tal der Könige, doch es übertrifft alle sowohl an Größe als auch an der Ausgestaltung. Dem Eingang sind zwei Vorhöfe mit Pylonen vorgelagert. Seine gesamte Länge beträgt über 100 Meter und die 22 Räume verteilen sich auf drei Stockwerke bis auf 20 Meter unter der Erde.
Die Wände sind mit einer außergewöhnlich umfangreichen Sammlung von „klassischen“ Jenseitswerken bedeckt:
Claude Traunecker, Isabelle Régen:La tombe du prêtre Padiaménopé: éclairages nouveaux. In: Bulletin de la Société française d'Égyptologie. (BSFE). Band193–194, 2016, S.52–83 (französisch, Academia.edu[abgerufen am 16.Juli 2017]).
Geheime Zeichen - Die rätselhafte Schatzkammer. – (Grabkammer des Petamenophis 1/2). TV-Dokumentation in HD von Patrick Cabouet (Drehbuch), F 2024, Unter Mitwirkung von Cédric Larcher, Elisabeth Bettles, Salima Ikram, Simone Nanucci, Héloise Smets, Federico Poole, Laurent Coulon, Christophe Barbotin, Claude Traunecker, Isabelle Régen und Silvia Einaudi. Deutsche Synchronfassung 2024 für ZDF und ZDFinfo.
Geheime Zeichen - Der Tempel der Hieroglyphen. - (Grabkammer des Petamenophis 2/2). TV-Dokumentation in HD von Patrick Cabouet (Drehbuch), F. 2024. Unter Mitwirkung von Salima Ikram, Claude Traunecker, Silvia Enaudi, Isabelle Régen, Gael Pollin, Eve Ramboz, Christophe Barbotin, Laurent Coulon und Cédric Larcher. Deutsche Synchronfassung 2024 für ZDF und ZDFinfo.
↑Alexandre Piankoff:Les grandes compositions religieuses dans la tombe de Pédéménope. In: BIFAO. Band46, 1947, S.73–92 (französisch, BIFAO en ligne[abgerufen am 16.Juli 2017]).Daniel A. Werning:Das Höhlenbuch. Textkritische Edition und Textgrammatik (=Göttinger Orientforschungen, IV. Reihe: Ägypten. Band1, Nr.48). Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06635-8, S.323.
↑Daniel A. Werning:Das Höhlenbuch im Grab des Petamenophis (TT33): Szenen, Texte, Wandtafeln (=Berlin Studies of the Ancient World. Nr.66). Edition Topoi, Berlin 2019, ISBN 978-3-9820670-0-1, doi:10.17171/3-66.; Daniel A. Werning:Das Höhlenbuch. Textkritische Edition und Textgrammatik (=Göttinger Orientforschungen, IV. Reihe: Ägypten. Band1, Nr.48). Otto Harrassowitz, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-447-06635-8, S.42–45.
↑Joshua A. Roberson:The Ancient Egyptian Books of the Earth (=Wilbour Studies in Egypt and Ancient Western Asia. Nr.1). Lockwood, Atlanta 2012, ISBN 978-1-93704000-0.
↑Silvia Einaudi:Le Livre des Morts dans les deux salles hypostyles de la tombe de Padiaménopé (TT33). Étude en cours. In: Julia Budka, Roman Gundacker, Gabriele Piecke (Hrsg.): Florilegium Aegyptiacum. Eine wissenschaftliche Blütenlese von Schülern und Freunden für Helmut Satzinger zum 75. Geburtstag am 21. Jänner 2013 (=Göttinger Miszellen. Beihefte. Heft 14). Seminar für Ägyptologie und Koptologie der Georg-August-Universität Göttingen, Göttingen 2013, S.59–74.