Taimbach

Taimbach
Stadt Rödental
Koordinaten: 50° 20′ N, 11° 0′ OKoordinaten: 50° 19′ 47″ N, 10° 59′ 47″ O
Höhe: 425 m ü. NN
Einwohner: 0 (1987)
Forsthaus
Forsthaus

Taimbach ist ein Forsthaus und ein amtlich benannter Gemeindeteil der Stadt Rödental im Taimbacher Forst.

Geschichte

Die Siedlung wurde 1459 erstmals als „Dammbech“ erwähnt.

Die Herzogliche Forstamtaußenstelle Taimbach wurde nach 1840 mit den Forstbezirken Neukirchen und Oberwohlsbach zusammengelegt. Die Forstei betrieb auch Landwirtschaft und hatte Fischteiche sowie Gärten. Sie gehörte bis 1806 zum Amt Coburg und Gericht Lauter.

Am 1. April 1928 wurde das Taimbach nach Fornbach eingegliedert. Bis dahin war der Ort dem Schul- und Kirchensprengel Unterlauter zugeordnet.

Im Jahr 1856 hatte Taimbach 15 Einwohner, 1910 waren es 10 und 1970 noch 4. Am 1. Oktober 1966 wurde die Forstamtsaußenstelle aufgelöst. Heute ist der Gemeindeteil unbewohnt.

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Einzelnachweise

  1. ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 300 (Digitalisat).
  2. ↑ Horst Graßmuck: Die Ortsnamen des Landkreises Coburg. Inaugural-Dissertation der Universität Erlangen 1955, S. 64
  3. ↑ Walter Eichhorn: Lautertal; Die Zent Lauter Bindeglied zwischen Franken und Thüringen. Blätter zur Geschichte des Coburger Landes, Coburg 1992, ISBN 3-926480-06-8. S. 43
  4. ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 441.
  5. ↑ Walter Eichhorn: Lautertal. S. 156
  6. ↑ Das Landratsamt Coburg im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. März 2023; abgerufen am 13. Februar 2026.
  7. ↑ Volkszählung vom 27. Mai 1970