| Marktgemeinde Thal | ||
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| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Land: | ||
| Politischer Bezirk: | Graz-Umgebung | |
| Kfz-Kennzeichen: | GU | |
| Fläche: | 18,62 km² | |
| Koordinaten: | 47° 5′ N, 15° 21′ O | |
| Höhe: | 461 m ü. A. | |
| Einwohner: | 2.579 (1. Jän. 2026) | |
| Bevölkerungsdichte: | 138 Einw. pro km² | |
| Postleitzahlen: | 8051, 8052, 8113, 8151 | |
| Vorwahl: | 0316 | |
| Gemeindekennziffer: | 6 06 48 | |
| NUTS-Region | AT221 | |
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Am Kirchberg 2 8051 Thal | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Matthias Brunner (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2020) (15 Mitglieder) |
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| Lage von Thal im Bezirk Graz-Umgebung | ||
Gemeindeamt | ||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||
Thal ist eine Marktgemeinde im Bezirk Graz-Umgebung in der Steiermark (Österreich).
Bekannt wurde der Ort durch die von Ernst Fuchs ausgestaltete Kirche und als Geburtsort von Arnold Schwarzenegger.
Die Gemeinde liegt ungefähr 4 km westlich der steirischen Landeshauptstadt Graz in der Weststeiermark. Die natürlichen Grenzen zu den Nachbargemeinden bilden nach Norden und Nordwesten der Generalkogel-Steinkogel-Zug, im Osten der Plabutsch. In den dazwischenliegenden Hügeln und Wäldern liegt der Thaler See eingebettet, der als Naherholungsgebiet genutzt wird. Ein erheblicher Teil des Gemeindegebiets wird durch den Thaler Bach (im Oberlauf Katzelbach) entwässert, der auch den Thaler See speist.
Thal ist eine Streusiedlung, deren Häuser in 19 Weiler gruppiert sind. Diese Weiler heißen: Eben, Eck, Hardt, Haslau, Kirchberg, Kötschberg, Linak, Oberbichl, Oberthal, Plabutsch, Schlüsselhof, Steinberg, Unterbichl, Unterthal, Waldsdorf, Waldsdorfberg, Wendlleiten, Windhof, Winkel.
| Sankt Oswald bei Plankenwarth | Gratwein-Straßengel | Graz |
| Hitzendorf | Graz | |
| Hitzendorf | Hitzendorf | Graz |
Bis zum 9. Jahrhundert war das heutige Gemeindegebiet unbesiedelt. Erst im 10. Jahrhundert wurde mit Waldsdorf die erste Siedlung gegründet. Ungefähr zur selben Zeit bestand auf dem Frauenkogel über dem Thalergraben (heute Graz-Gösting) eine Fliehburg der bäuerlichen Bevölkerung. In den folgenden zwei Jahrhunderten folgten die übrigen Dörfer. Der Name Thal entspringt einem Seitenzweig der Herren von Graben, die sich auch De Valle und Von Thal nannten. Am 1. Jänner 1850 konstituierte sich in Thal der Vorläufer der heutigen Gemeinde, in den ersten Jahren noch unter dem Namen „St. Jakob Thal“. Am 1. Jänner 1995 wurde Thal zur Marktgemeinde erhoben.
| Thal: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 854 | |||
| 1880 | 825 | |||
| 1890 | 895 | |||
| 1900 | 860 | |||
| 1910 | 813 | |||
| 1923 | 928 | |||
| 1934 | 874 | |||
| 1939 | 863 | |||
| 1951 | 1.132 | |||
| 1961 | 1.248 | |||
| 1971 | 1.402 | |||
| 1981 | 1.639 | |||
| 1991 | 1.925 | |||
| 2001 | 2.138 | |||
| 2011 | 2.235 | |||
| 2021 | 2.406 | |||
| 2026 | 2.579 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021 | ||||



Die wirtschaftliche Struktur von Thal bilden zum einen die Land- und Forstwirtschaft, zum anderen einige kleine Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe.
Die Abwässer der Gemeinde werden in der Kläranlage der Stadt Graz in Gössendorf gereinigt und anschließend der Mur zugeführt.
Die Pyhrn Autobahn (A9) verläuft im Plabutschtunnel durch das Gemeindegebiet und kann über die Anschlussstelle Graz-Nord (175) in ca. 8 km erreicht werden. Die Grazer Straße (B 67) ist ca. 5 km entfernt. Der öffentliche Verkehr durch Busse der Graz AG Verkehrsbetriebe spielt eine sehr geringe Rolle. In Thal selbst befindet sich kein Bahnhof, der nächste Bahnhof ist der Hauptbahnhof Graz in ca. 8 km Entfernung. Der Flughafen Graz ist ca. 20 km entfernt.
Der Gemeinderat hat 15 Mitglieder.
Seit 1. Juli 1987 ist Thal berechtigt, ein eigenes Wappen zu führen: In Rot zwei silberne Pfähle, jeder Pfahl belegt mit sechs Muscheln in Schattenfarbe.
Die Pfähle stammen aus dem Familienwappen der ältesten nachweisbaren adeligen Grundherrschaft „von Waldsdorf“. Die Muscheln weisen auf den Pfarrpatron, den Apostel Jakobus d. Ä.
Die offizielle Verleihung erfolgte am 11. Juli 1987.

(In der Klammer das Datum des Gemeinderatsbeschlusses)