
The Apple Museum ist ein Museum in Utrecht, Niederlande, das sich der Geschichte des Unternehmens Apple und seiner Produkte widmet. Es wurde am 2. April 2026 eröffnet und wird von der niederländischen Stiftung Stichting The Apple Museum betrieben. Es umfasst eine Ausstellungsfläche von rund 2000 m². Als Gründer und Vorsitzender der Stiftung wird der Unternehmer Ed Bindels genannt. Laut der Stiftung sind mehr als 50 Freiwillige beteiligt, darunter Techniker, Sammler und Historiker. Sie haben Geräte, Zubehör, Prototypen, Handbücher und Markenmaterialien zusammengetragen und restauriert. Die Stiftung betont, dass sie keine Verbindung zu Apple Inc. hat. Das Museum befindet sich im Gebäude The Wall in Utrecht.
The Wall ist ein Einkaufs- und Freizeitzentrum im Utrechter Stadtteil Leidsche Rijn. Das etwa 800 Meter lange Gebäude liegt unmittelbar an der Autobahn A2 und dient zugleich als Lärmschutzwand für das dahinterliegende Wohngebiet. Auf diese Doppelfunktion verweist der englische Name. Charakteristisch für den Bau ist seine langgezogene, geschwungene, rote Fassade. In dem Gebäudekomplex befinden sich großflächige Einzelhandelsgeschäfte, gastronomische Betriebe und Freizeiteinrichtungen.
Das Museum wurde am 2. April 2026, zeitlich abgestimmt auf das 50-jährige Firmenjubiläum von Apple (Gründung 1. April 1976), für das Publikum eröffnet. Zum Zeitpunkt der Eröffnung wurde es in der Berichterstattung als das größte Apple-Museum Europas bezeichnet. Diese Einordnung basiert auf Angaben des Museums beziehungsweise seiner Vertreter. Ein Teil des Bestands stammt den Initiatoren zufolge aus der Sammlung des ehemaligen Apple Museum in Westerbork, das übernommen wurde und die Grundlage der Sammlung des Utrechter Museums bildet. Im September 2026 beteiligte sich das Museum mit einem Ausstellungsbeitrag an der Fachmesse IBC im RAI Amsterdam (11. bis 14. September 2026, Halle 14, Stand 14.B22). Unter dem Motto From desktop to pocket – and beyond the screen wurden ausgewählte Exponate gezeigt, darunter ein Macintosh IIfx, ein Power Mac G3, ein Apple II, ein Macintosh von 1984 und ein iMac DV.
Die Ausstellung ist chronologisch und thematisch gegliedert und deckt nach Angaben der Medienberichte nahezu alle von Apple zwischen 1976 und 2026 veröffentlichten Gerätegenerationen ab. Genannt werden unter anderem:
Einige der ausgestellten Geräte sind funktionsfähig und können von den Besuchern benutzt werden.