| The Clarinet Trio 4 | ||||
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| Studioalbum von The Clarinet Trio (Jürgen Kupke, Gebhard Ullmann, Michael Thieke) | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
12 | |||
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51:03 | ||||
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Besetzung |
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Gebhard Ullmann, Leo Feigin | ||||
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Studio(s) |
Walter Quintus, Landin | |||
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The Clarinet Trio 4 ist das vierte Musikalbum des Clarinet Trio, bestehend aus Gebhard Ullmann, Jürgen Kupke und Michael Thieke. Die am 8. und 9. Januar 2011 im Studio von Walter Quintus in Landin in Brandenburg entstandenen Aufnahmen erschienen am 13. Februar 2012 auf Leo Records.
Es handelt sich, wie der Name bereits sagt, um das vierte Album des Clarinet Trio nach Oct. 1, ’98 (1999), Translucent Tones (2002) und Ballads and Other Related Objects (2005). Mitglieder des Ensembles sind von Beginn an die Klarinettisten Gebhard Ullmann und Jürgen Kupke; für Theo Nabicht rückte Michael Thieke nach.
Auf dem Höhepunkt der Popularität des Jazz, während der Bigband-Ära der 1930er und 1940er Jahre, „gehörte das Bild eines strahlenden Klarinettisten, dessen Instrument im Scheinwerferlicht glänzte, während er ein mitreißendes Solo spielte, zu den gängigsten“, schrieb Ken Waxman in der Rezension es Albums. In späteren Stilrichtungen sei der sogenannte „Lakritzstock“ zum armen Verwandten des Saxophons degradiert, und nur wenige Bläser seien mutig genug gewesen, die Klarinette als Zweitinstrument beizubehalten, geschweige denn sich auf ihre einzigartigen Klangfarben zu konzentrieren. Doch Angriffe auf konventionelle Klänge, gepaart mit einer Wertschätzung für einzigartige instrumentale Texturen, die in den 1960er-Jahren einsetzte, führten zu einer Wiederentdeckung des Holzblasinstruments. Inzwischen [d. h. in den 2010er-Jahren] gebe es wahrscheinlich mehr CDs mit der Klarinette als jemals zuvor seit der Blütezeit von Benny Goodman, Artie Shaw und Woody Herman.
Wenn nicht anders vermerkt, stammen die Kompositionen von Gebhard Ullmann.
In gewisser Weise sei „The Clarinet Trio“ mit dem vergleichbar, was eine Jamsession mit Goodman, Shaw und Herman mit sich gebracht hätte, meint Ken Waxman (JazzWord). Abgesehen von dem offensichtlichen Unterschied, dass die Trio-Mitglieder Deutsche und keine Amerikaner seien, würden weitere Faktoren dieses Trio von Holzbläsern als eine Kraft des 21. Jahrhunderts auszeichnen – und nicht als eine Revival-Band der 1930er Jahre. Zunächst einmal spiele jeder von ihnen ein anderes Instrument der Klarinettenfamilie: Jürgen Kupke die normale Klarinette, Michael Thieke die Klarinette sowie die Altklarinette und Gebhard Ullmann die Bassklarinette. Außerdem seien fast alle Stücke Ullmanns Eigenkompositionen und keine Standards. Im Gegensatz zu früheren Holzbläsern, die auf die Begleitung einer Rhythmusgruppe angewiesen gewesen seien, würden die elf Titel auf diesem Album jedoch ausschließlich aus Klarinettenklängen bestehen. Zwischenstücke, die sich aus einem solchen Arrangement ergäben, kämen in „Collectives #13 #14“ und „Geringe Abweichungen von der Norm“ besonders deutlich zur Geltung.
Letzteres entfalte sich behutsam im Adagio-Tempo; im Gegensatz dazu sei „Collectives #13 #14“ voller gezupfter Töne der Klarinette, knurrender Zittertöne der Altklarinette und nach innen gerichteter Knurrlaute der Bassklarinette. Andere Stücke wie „Blaues Viertel“ und „Waters“ würden Variationen in der Legato-Klangverschmelzung und sprudelnden Nachhall erforschen, während Vibrationen in gebrochenen Oktaven und chromatischen Linien zur Geltung kämen.