The Galactic Ghoul

Film
Titel The Galactic Ghoul
Produktionsland Kanada
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 85 Minuten
Stab
Regie Simon Harrisson
Drehbuch Simon Harrisson, Vincent Hoss-Desmarais
Produktion Vincent Hoss-Desmarais und Patricia Fourcand (ausführend), Sylvie Desmarais, Félix Fournier, Simon Harrisson, Alexandre L'Heureux, Geneviève Laroche
Musik Mélik-Alexandre Farhat
Kamera Jean-Philippe Bérubé
Besetzung

The Galactic Ghoul ist eine Filmkomödie mit Science-Fiction-Elementen des kanadischen Regisseurs Simon Harrisson aus dem Jahr 2026. In Deutschland wurde er am 31. Oktober 2026 erstaufgeführt (die Weltpremiere war am 28. Juli).

Handlung

In einer fernen Galaxie kämpft die Allianz des Friedens gegen das Imperium der bösen Königin Xaltalusia XXIII (Katharine Isabelle). Es besteht ein prekäres Gleichgewicht, aber ein besonderer Stein vom Planeten Gluton soll es zugunsten einer der Fraktionen beenden. Die drei abgebrühten Weltraumsöldner Kapitän Oscar Bravo (Vincent Hoss-Desmarais), X-Ray Foxtrot (ebenfalls Hoss-Demarais) und Zenon landen auf Gluton, kämpfen die dortigen Monster und Einwohner nieder, wobei Zenon umkommt, und stehlen den heiligen Stein (ein gewöhnlicher, recht großer Felsbrocken).

Bravo und Foxtrot fliegen zum Planeten Toum, Xaltalusias Herrschaftssitz, und melden sich getrennt bei der Grenzkontrolle. Der Kapitän verhält sich dabei unklug und erhält statt einer Audienz das „Willkommens-Protokoll“ (= Zuchthaus mit Peitschenhieben), aus dem die Königin ihn erst nach fünf Jahren entlässt. Immerhin akzeptiert sie nun den Stein als Geschenk für ihr Kuriositätenkabinett, schlägt ihn zum Ritter und beginnt sogar eine Art Romanze mit dem großspurigen Abenteurer. Am Hof trifft Bravo wieder auf Foxtrot, der das Gefängnis vermeiden konnte. Sein Geschenk an die Herrscherin war ein tiefgefrorener Einwohner von Gluton. Beide arrangieren sich zunächst in ihrer Lage, dann aber planen sie gemeinsam mit dem verschlagenen Minister Chepislow (Russell Yuen) einen Staatsstreich.

Das Attentat auf die Königin misslingt, denn sowohl Chepislow als auch Foxtrot waren Doppelagenten. Bravo wird wieder eingesperrt und zum Tod verurteilt („Sie werden gekocht und auf einem Festessen zu Ihren Ehren serviert“). Mithilfe des aufgetauten Glutoniers kann er rechtzeitig entkommen. Er erreicht sein Raumschiff, bemächtigt sich des heiligen Steins und der Königin und flieht. Foxtrot schließt sich ihm im letzten Moment wieder an und rettet ihn vor den Verfolgern. Beide versöhnen sich und fliegen zum Planet des Friedens, wo sie öffentlich geehrt werden.

Hintergrund

Die einfache Handlung enthält viele lustige Elemente (beispielsweise stiehlt Bravo den heiligen Stein, indem er sich einfach hinter die zelebrierenden Priester schleicht und ihn wegträgt). Die verschiedenen nichtmenschlichen Aliens sind teilweise aus Pappe gebastelt, oder Statisten in einfachen halloweenartigen Kostümen oder sogar aus Origami. Manche spielen auf andere Filme an (Star Wars, Robocop...). Die Ausstattung ist ebenfalls bizarr handgefertigt. Die Schauspieler chargieren ihren Text wie in alten Shakespeare-Aufführungen. Harrison selbst beschrieb seinen Film als "eine abenteuerliche Fantasy-Geschichte, die reale Themen, Konflikte und deren Lösungen aufgreift".

Kritik

Kritiker lobten den Film als energieüberladen und als Hommage unterhaltsam. Die Darsteller chargierten im genau richtigen Ausmaß, und es mache Spaß, die zahlreichen Anspielungen auf alte Science-Fiction-Filme und B-Movies zu suchen. Schwächen in der Erzählung und den Dialogen würden „durch die Eleganz der Gestaltung ausgeglichen“.

Einzelnachweise

  1. ↑ Simon Harrisson: The Galactic Ghoul - Director Statement. In: filmfreeway.com. Abgerufen am 1. November 2026 (englisch).
  2. ↑ Bob Foster: The Galactic Ghoul. In: Cinema Crazed. 30. Juli 2026, abgerufen am 1. November 2026 (amerikanisches Englisch).
  3. ↑ Jennie Kermode: The Galactic Ghoul (2026) - Film Review. Abgerufen am 1. November 2026 (englisch).