Theo Pfeil

Theo Pfeil (* 4. September 1903 in Düren; † 1973 in Köln-Rodenkirchen) war ein deutscher Maler.

Leben

Ab 1923 studierte Pfeil an der Kunstakademie Düsseldorf bei Heinrich Nauen und war Mitglied der Künstlergruppe Das Junge Rheinland, zu der auch Otto Dix und Max Ernst gehörten. 1925–26 folgten Studienaufenthalte an der Accademia di belle arti di Venezia sowie in Rom. Er war Reisezeichner und Presseillustrator, u. a. für die Kölnische Zeitung (1935–39), das Berliner Tageblatt und die Frankfurter Zeitung. Ab 1940 war er Soldat, verbrachte jedoch 1940–43 in der Künstlerkolonie Worpswede und war ab 1950 in Rodenkirchen bei Köln tätig.

Werk

In den 1930er Jahren erstellte er vor allem Landschaftsaquarelle sowie monochrome Landschafts- und Architekturskizzen. Nach dem Krieg malte er mehrheitlich in Tempera und Öl, insbesondere Landschaften und Architektur, charakteristisch war hierbei das Schwarzgitter. Mit der Zeit nahm der Abstraktionsgrad seiner Gemälde zu. Neben der Malerei gestaltete Theo Pfeil die Kirchenfenster diverser Gotteshäuser in der Eifel.

Ausstellungen

Weitere Ausstellungen in Hamburg, Maastricht, Luxemburg und Lüttich

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Das Junge Rheinland, abgerufen am 9. Februar 2023
  2. ↑ Aachener Anzeiger vom 7. April 1934
  3. ↑ Echo der Gegenwart vom 11. Mai 1935
  4. ↑ Velberter Zeitung vom 23. November 1935
  5. ↑ Kölnische Zeitung vom 19. November 1936, S. 2
  6. ↑ Kölnische Zeitung vom 30. September 1936
  7. ↑ Aachener Anzeiger vom 31. Juli 1937
  8. ↑ Kölnische Zeitung vom 11. Februar 1938
  9. ↑ Kölnische Zeitung vom 18. Dezember 1939
  10. ↑ Nummer 2011_15 – Dürener Geschichtswerkstatt (PDF; 3,6 MB), abgerufen am 9. Februar 2023
  11. ↑ Ausstellungskatalog des Gustav-Lübcke-Museums Hamm zur Ausstellung vom 27. Juni bis 18. Juli 1965
Personendaten
NAME Pfeil, Theo
KURZBESCHREIBUNG deutscher Maler
GEBURTSDATUM 4. September 1903
GEBURTSORT Düren
STERBEDATUM 1973
STERBEORT Rodenkirchen bei Köln