
Theodor Victor Hugo Zachariae (* 3. Februar 1851 in Großkmehlen bei Liebenwerda; † 5. Mai 1934 in Halle (Saale)) war ein deutscher Indologe und Hochschullehrer.
Zachariae, Sohn des Karl Eduard Zachariae von Lingenthal, hat an den Universitäten Göttingen und Leipzig u. a. bei den Professoren Hermann Sauppe, Georg Curtius, Hermann Brockhaus und Theodor Benfey Klassische Philologie, Sanskrit und Vergleichende Sprachwissenschaft studiert. Er wurde 1874 in Göttingen promoviert, 1879 in Greifswald habilitiert und 1883 dort zum Professor ernannt. Von 1890 bis 1921 war er außerordentlicher Professor der Vergleichenden Sprachwissenschaft an der Universität Halle. Obgleich er 1890 neben Pischel zum Extraordinarius berufen wurde, mit dem Auftrag, vergleichende Sprachwissenschaft zu lehren, galt Zachariaes Interesse ausschließlich der Sanskrit-Philologie. So kam es, dass 1895 Friedrich Bechtel als Ordinarius für die vergleichende Sprachwissenschaft berufen wurde. 1921 wurde Zachariae zum ordentlichen Professor ernannt und bald darauf emeritiert.
Die Schwerpunkte von Zachariaes Forschungen lagen auf dem Gebiet der einheimischen Sanskrit-Lexikographie und vergleichenden Märchenkunde.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Zachariae, Theodor |
| ALTERNATIVNAMEN | Zachariae, Theodor Victor Hugo |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Indologe |
| GEBURTSDATUM | 3. Februar 1851 |
| GEBURTSORT | Großkmehlen |
| STERBEDATUM | 5. Mai 1934 |
| STERBEORT | Halle (Saale) |