| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Thianthren | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C12H8S2 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
beiger Feststoff | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 216,32 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
151–155 °C | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
364–366 °C | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Thianthren ist eine Schwefel enthaltende heterocyclische Verbindung. Es ist das Schwefel-Analogon von Dibenzodioxin. Im Gegensatz zu diesem ist Thianthren nicht planar, sondern weist zwischen den Ebenen der beiden Benzolring-Teilstrukturen einen Winkel von 128° auf.

Thianthren kann durch eine Reaktion von Dischwefeldichlorid mit Benzol in Gegenwart von Aluminiumchlorid dargestellt werden.
Die Synthese von Thianthren gelang erstmals John Stenhouse. Thianthren reagiert mit Schwefelsäure zu einem roten Produkt. R. Wizinger publizierte die Struktur des für die Farbe verantwortlichen Kations im Jahr 1929. Vier Studien zur Struktur des Thianthren-Radikalkations wurden unabhängig voneinander publiziert.