1978 erhielt er den Bremer Förderpreis für Bildende Kunst. 1989 bis 1998 hatte er einen Lehrauftrag an der HfK Bremen im Fachbereich Freie Kunst inne. Neben einem Atelier in Bremen-Findorff arbeitet er seit 2000 in einer Ateliergemeinschaft mit Helmut Streich im Haus am Wasser in Bremen-Vegesack.
„Reckers Arbeiten hat über seine Individualität hinaus eine ausgesprochen politische Dimension: Es will Verhältnisse transparent und damit veränderlich machen.“
1983: Wandbild am Bunker Admiralstraße, Bremen-Findorff
Behinderung, 1984: 21 in die Gebäudewände integrierte Reliefs im Eingangs- und Aufenthaltsbereich der Betriebsstätte Ost des Martinshof, Werkstatt für behinderte Menschen, Bremen
Faschismus und Widerstand, 1985: monochromes Wandbild zum Thema Nationalsozialismus, 9,5 m × 25 m, Bunker Am Rosenberg, Bremen-Hastedt
Ich wär so gern Dein Teddybär, 1987: Bronze, 1,4 m × 1,4 m × 2,2 m auf der Berliner Freiheit in Bremen-Vahr
Das Kissen, 1993: Bronzeskulptur, ca. 2 m × 2,3 m, in die Oberfläche sind kleine Zeichnungen eingraviert, die Alltagserlebnisse in Findorff beschreiben, Bremen-Findorff
Gegen das Vergessen
Gegen das Vergessen, 1993: Mahnmal aus mit Zeichen und Figuren ausgeschmückten, gestapelten Ziegelsteinen für die Opfer und Verfolgten in Weyhe in der Zeit des Nationalsozialismus, insbesondere Zwangsarbeiter, Rathausplatz, Weyhe-Leeste
Boden, Wand, Raum, 1998: Innenbereich des Seminar-Forschungs-Gebäudes (SFG) der Universität Bremen, Wandzeichnungen auf grauen unverputzten Betonwänden in unterschiedlichen Größen in Seminarräumen und Foyers, 2000 handbemalte Keramikfliesen mit unterschiedlichen Motiven wie Farbfeldmalereien, Ornamenten, Zeichen und humorvollen Alltagsszenen am zentralen Fahrstuhlschacht und den Wänden des zentralen Treppenaufgangs über alle Stockwerke hinweg, Bremen-Lehe
Figurengruppe (auch Familie mit Tante), 2001: Ensemble aus sieben lebensgroßen Bronzeskulpturen, Vegesacker Bahnhofsplatz, Bremen-Vegesack