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| Basisdaten | |
|---|---|
| Konfession | evangelisch |
| Ort | Mainz, Deutschland |
| Baugeschichte | |
| Architekt | Helmut Duncker |
| Baubeginn | 1967 |
| Baubeschreibung | |
| Einweihung | 1. Dezember 1968 (1. Advent) |
| Baustil | Moderne |
| Bautyp | Rheinische Holzmontagekirche Typ A |
| 49° 58′ 37,8″ N, 8° 15′ 58,3″ O | |
Die evangelische Thomaskirche befindet sich in der Berliner Siedlung im Mainzer Stadtteil Oberstadt. Sie gehört zur Kirchengemeinde Oberstadt, zu der auch die Luther- und die Melanchthonkirche gehören. Daneben wird sie auch von der koreanischen Chung-Ang Gemeinde genutzt.
Die Kirche liegt an der Berliner Straße in der Nähe der Kurmainz-Kaserne.
Der Bezirk „Thomas“ innerhalb der Oberstadtgemeinde umfasst das Gebiet zwischen Hechtsheimer Straße (Osten), Landwehrweg (Norden), Pariser Straße/B40 (Westen) und A60 (Süden).
Die Berliner Siedlung entstand Anfang der 1960er Jahre auf Hechtsheimer Gemarkung. Eine eigene evangelische Gemeinde wurde 1965 gegründet. Zunächst wurden die Gottesdienste im Hochhaus Berliner Straße 29, dem mittleren der drei gleichen Wohntürme der Siedlung, gehalten. Diesem unbeliebten Provisorium beschloss man 1967 ein Ende zu setzen und beauftragte die Firma Nachbarschulte die heutige Kirche zu errichten. Schließlich wurde die Kirche als Holzmontagekirche auf Grundlage der Pläne Helmut Dunckers errichtet. Die Inspiration hierzu kam aus Darmstadt. Sie ist neben der Evangelischen Kirche in Drais eine von zwei Kirchen dieses Typs in Mainz.
1974 wurde ein Gemeindezentrum in unmittelbarer Nachbarschaft errichtet. Im Zuge dessen wurde der Eingang verlegt. Seit den 1980er Jahren wurde der Bau mehrfach verändert. So wurde 1988 der Altarraum neu gestaltet und 1997/98 ein Oberlicht hinzugefügt.
