| Thumersbach (Stadtteil) Ortschaft Katastralgemeinde Thumersbach | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Zell am See (ZE), Salzburg | |
| Gerichtsbezirk | Zell am See | |
| Pol. Gemeinde | Zell am See | |
| Koordinaten | 47° 19′ 45″ N, 12° 49′ 0″ O | |
| Höhe | 758 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 1069 (1. Jän. 2026) | |
| Gebäudestand | 293 (2001) | |
| Fläche d. KG | 21,88 km² (31. Dez. 2023) | |
| Postleitzahl | 5700 | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 14341 | |
| Katastralgemeindenummer | 57316 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | 'Thumersbach–Erlberg' (50628 005) | |
| Stadtteil Thumersbach | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; SAGIS | ||
Thumersbach ist ein Dorf am Ostufer des Zeller Sees und seit der Eingemeindung mit 1. Jänner 1939 Stadtteil von Zell am See. Thumersbach hat 1069 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026).
Wie auch Zell am See wurde Thumersbach schon in den Frühzeiten des Fremdenverkehrs gerne als Sommerfrische gewählt. Auch heute ist Thumersbach bei Einheimischen und Touristen ein begehrter und nobler Wohn- und Urlaubsort.
Die Ortschaft Thumersbach besteht heute aus dem geschlossenen Siedlungsraum auf dem vom gleichnamigen Bach über die Jahrhunderte aufgeschütteten Schwemmkegel am Ostufer des Zeller Sees, an den sowohl nach Ostern entlang des Bachs als auch nach Süden entlang des Seeufers die Besiedlung anschließt, und den Streusiedlungen an den Hängen, welche Gunstlagen darstellen, in denen sich eine Vielzahl von sehr alten Bergbauernhöfen befindet, von denen auch heute noch die meisten bewirtschaftet werden.
Die Hausberge sind der 2117 m hohe Hundstein, der sich ganz im Osten, und die 2011 m hohe Schwalbenwand, die sich im Norden des Katastragemeindegebiets befindet.
Der Ort ist ausschließlich über die Thumersbacher Landesstraße L247 erreichbar, die im Süden in Bruck an der Großglocknerstraße von der B311 abzweigt und nördlich des Zeller Sees wieder in die B311 einmündet.
| Maishofen | Maria Alm | |
| Zell am See | Dienten | |
| Schüttdorf | Bruck an der Großglocknerstraße |
Thumersbach wurde 1140 erstmals urkundlich erwähnt. Vom 15. Jahrhundert bis 1863 wurde Kupferbergbau betrieben.
Thumersbach wurde mit 1. Jänner 1939 nach Zell am See eingemeindet.
Im Stadtteil Thumersbach befindet sich mit dem Allgemeinen öffentlichen Krankenhaus Tauernklinikum Zell am See einer der größten Arbeitgeber im Bezirk Zell am See. Das Klinikum gehört zur Gesundheit Innergebirg GmbH, die wiederum der Stadtgemeinde Zell am See gehört.
Durch die gute Lage am Zeller See und der Nähe zum Skigebiet Schmittenhöhe gibt es zahlreiche Restaurants und Berggasthöfe sowie Pensionen, Appartements und Hotelbetriebe.
Zudem verfügt der Ort über einen belebten Dorfplatz mit Nahversorger, einem Kaffeehaus, einer Bankstelle der Raiffeisenbank, weiteren Dienstleistungsbetrieben und einem Kulturzentrum im ältesten Gebäude Thumersbachs, dem im Kern mittelalterlichen denkmalgeschützten Lohninghof (Listeneintrag).
Der Ort ist ausschließlich über die Thumersbacher Landesstraße L247 erreichbar, die in Nord-Süd-Richtung entlang des Ostufers des Zeller Sees verläuft.
Es gibt eine gute Busanbindung durch den Stadtbus Zell am See-Thumersbach Linie 70, der im 30-Minuten-Takt verkehrt. Über den Seeweg ist Thumersbach über die Seeschifffahrt während der Öffnungszeiten (Mai bis September) mit den vier Anlegestellen Sonnhof, Bellevue, Kurpark und Seecamp angebunden.