Till Casper (* 25. Juni 1938) ist ein deutscher Unternehmer und Verbandsfunktionär. Er war geschäftsführender Gesellschafter der Karl Casper GmbH & Co. KG. Von 2000 bis 2006 war er Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags.
Casper wuchs in Pforzheim auf, wo er am dortigen Kepler-Gymnasium das Abitur ablegte. Anschließend studierte er Eisenhüttenkunde an der RWTH Aachen. Daraufhin war er unter anderem für IBM tätig. 1973 trat er in die väterliche Gießerei Casper in Remchingen-Nöttingen ein, die sein Urgroßvater 1877 in Pforzheim gegründet hatte. Mit seinem 80. Geburtstag im Jahr 2018 übergab er die Geschäftsführung des Unternehmens an seinen Sohn.
Casper war von 1994 bis 2007 Präsident der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald. Von 2000 bis 2006 war er zudem Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags. Außerdem war Casper 20 Jahre lang Vorsitzender des baden-württembergischen Landesverbands der Gießerei-Industrie.
Casper trat 1966 der CDU bei. Von 1975 bis 1989 gehörte Casper er dem Gemeinderat von Remchingen an, zeitweise als Vorsitzender der dortigen CDU-Fraktion. Seit 1969 gehört er dem Wirtschaftsrat der CDU in Baden-Württemberg an. Außerdem war er elf Jahre lang Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion in Nordbaden.
Casper war 30 Jahre lang Mitglied des Verwaltungsrats der Sparkasse Pforzheim Calw. Er war Mitglied des Beirats der Kunststiftung Baden-Württemberg, des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft und des Landesmuseums Württemberg. Außerdem war er Mitglied des Kuratoriums des Humboldt Forums und der Akademie der Künste.
| Personendaten | |
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| NAME | Casper, Till |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Unternehmer |
| GEBURTSDATUM | 25. Juni 1938 |