| Município de Timbó Timbó | |||
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Blick auf Timbó | |||
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| Koordinaten | 26° 49′ S, 49° 16′ W | ||
| Symbole | |||
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| Gründung | 25. März 1934 (Munizip) | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Brasilien | ||
| Bundesstaat | Santa Catarina | ||
| ISO 3166-2 | BR-SC | ||
| Região intermediária | Blumenau (seit 2017) | ||
| Região imediata | Blumenau (seit 2017) | ||
| Höhe | 68 m | ||
| Gewässer | Rio Benedito | ||
| Klima | subtropisches Klima | ||
| Fläche | 128,3 km² | ||
| Einwohner | 49.768 (2025) | ||
| Dichte | 387,9 Ew./km² | ||
| Zeitzone | UTC−3 | ||
| Website | www.timbo.sc.gov.br (brasilianisches Portugiesisch) | ||
| Wirtschaft | |||
| BIP | 2.737.816 Tsd. R$ 59.390 R$ pro Kopf (2023) | ||
| HDI | 0,789 (2010) | ||
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Timbó ist eine brasilianische Gemeinde im Bundesstaat Santa Catarina im Süden des Landes. Sie liegt im Vale do Itajaí und gehört zur Region Blumenau. Die von deutschen Siedlern begründete Ortschaft wird als „Pérola do Vale“ (Perle des Tals) bezeichnet. Die Einwohnerzahl wurde vom Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE) im Jahr 2025 auf rund 50.000 geschätzt.
Timbó liegt im Osten von Santa Catarina auf einer Höhe von etwa 68 Metern über dem Meeresspiegel. Die Gemeinde befindet sich im Tal des Rio Benedito, das durch hügelige Landschaften und dichte Vegetation geprägt ist. Den Gemeindepark bildet der Parque Henry Paul.
Das Klima ist subtropisch mit milden Temperaturen und ganzjährig relativ gleichmäßig verteilten Niederschlägen. Die Durchschnittstemperaturen liegen meist zwischen 13 und 30 °C.
Die Region des heutigen Timbó wurde im 19. Jahrhundert im Zuge der europäischen Einwanderung als Teil der Kolonie Blumenau besiedelt. Deutsche Einwanderer unter der Führung von Frederico Donner, ließen sich am Zusammenfluss der Flüsse Benedito und Cedros nieder. Später kamen auch italienische Einwanderer hinzu, und heute macht jede dieser beiden ethnischen Gruppen fast 50 % der Bevölkerung aus. Die meisten Einwanderer, die nach Timbó kamen, stammten aus Deutschland (Pommern und Hamburg) sowie aus Italien (Chiavenna und Trient). Timbó wurde am 12. Oktober 1869 gegründet und am 25. März 1934 zur Gemeinde.
Die Einwohnerzahl wurde 2025 auf etwa 50.000 Personen geschätzt. Die Bevölkerung ist überwiegend städtisch geprägt. 2022 waren knapp 80 Prozent der Einwohner europäischer Abstammung.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1991 | 23.806 |
| 2000 | 29.358 |
| 2010 | 36.774 |
| 2022 | 46.099 |
Die Wirtschaft von Timbó basiert auf Industrie, insbesondere im verarbeitenden Gewerbe, sowie auf Handel und Dienstleistungen. Die Region ist Teil eines wirtschaftlich dynamischen Gebiets im Vale do Itajaí und für ihre gute Lebensqualität bekannt. Die Ortschaft gilt als „Nationale Hauptstadt des Radtourismus“.
Daneben spielen kleinere landwirtschaftliche Betriebe eine ergänzende Rolle.
Timbó gehört zum römisch-katholischen Bistum Blumenau. Neben der katholischen Kirche sind auch evangelische Gemeinden vertreten. Aufgrund der deutschen Einwanderung ist der Einfluss des Lutheranismus stark.
Timbó ist kulturell von den Einflüssen deutscher und italienischer Einwanderer sowie der Gaucho-Kultur der Viehzüchter des Südens geprägt. Jährlich wird das folkloristische Festa do Imigrante im Oktober veranstaltet.