| TimeSplitters 2 | |||
| Zählt zur Reihe TimeSplitters | |||
| Entwickler | |||
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| Publisher |
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| Veröffentlichung | PlayStation 2 GameCube Xbox | ||
| Plattform | PlayStation 2, Xbox, GameCube, Xbox One, Xbox Series X/S | ||
| Genre | Ego-Shooter | ||
| Spielmodus | Einzelspieler, Mehrspieler (bis 16 Spieler) | ||
| Steuerung | Gamepad | ||
| Medium | DVD-ROM | ||
| Sprache | Englisch mit deutschen Untertitel | ||
| Altersfreigabe |
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| PEGI-Inhaltsbewertung | Gewalt | ||
TimeSplitters 2 ist der zweite Teil der Ego-Shooter-Reihe TimeSplitters und erschien 2002 für die PlayStation 2, Xbox und den GameCube. Die meisten Zeitschriften und Internetseiten bewerteten den zweiten Teil der Trilogie am besten.
Nach dem Erfolg des Vorgängers TimeSplitters begannen Free Radical Design direkt im Anschluss mit der Programmierung des Nachfolgers. Dabei nahm man die Kritik am Vorgänger ernst und versuchte verschiedene Punkte zu verbessern, insbesondere wurde nun eine Handlung in den Einzelspieler-Modus eingebaut.
Wie bereits der Vorgänger basiert ein Großteil des Gameplays auf den beiden Shootern GoldenEye 007 und Perfect Dark, die von Teilen des Entwicklerteams erstellt wurden, als diese noch Teil von Rare waren. Das Spiel wurde innerhalb von 23 Monaten programmiert, wobei der erste Level etwa die Hälfte der Zeit ausmachte. Der Level ist absichtlich an den ersten Level von GoldenEye 007 angelehnt.
Während der Produktionszeit gab es Probleme mit dem Publisher Eidos Interactive, der zunächst eine Version für den GameCube verweigerte, da er nicht mit Nintendo zusammenarbeitete. Erst als Free Radical Design bei Activision anfragte, besann man sich wieder und übernahm auch die GameCube-Version.
Das Spiel erschien im Oktober 2002 zu verschiedenen Daten für die Konsolen PlayStation 2, Nintendo GameCube und Xbox. 2021 erschien es außerdem auch für Xbox One, 2024 folgten im Rahmen der PS Plus Premium-Reihe Fassungen für PlayStation 4 und 5.
Im Gegensatz zum ersten Teil beinhaltet TimeSplitters 2 nun eine durchgehende Handlung und eine einzelne Hauptfigur. 2401 ist die Menschheit in einen Krieg mit den TimeSplitters, einer sadistischen Alienrasse verwickelt, die die Zerstörung der Menschheit zum Ziel hat. Die überlebenden Space Marine finden heraus, dass diese Aliens im Besitz der Zeitkristalle sind, die ihnen ermöglichen, Zeitreisen vorzunehmen, um an jeden Punkt der Geschichte der Menschheit vorzudringen. Um zu verhindern, dass die Aliens die Geschichte umschreiben, werden Sergeant Cortez und Corporal Hart auf eine Weltraumstation geschickt, um dies zu verhindern.
Um die Kristalle zu beschützen, wurden sie von den so genannten Berserker-Splitters in insgesamt zehn verschiedene Zeitzonen verschleppt: Die beiden machen sich auf die Suche nach den Kristallen, wobei Hart im Alienschiff zurückbleibt und die Zeitmaschine bedient. Cortez reist durch verschiedene Stationen der Zeit:
| Mission | Jahr | Protagonist | Deuteragonist |
|---|---|---|---|
| Sibirien | 1990 | Ilsa Nadir | Gregor Lenko |
| Chicago | 1932 | Jake Fenton | Lady Jane |
| Notre Dame | 1895 | Viola | Mister Underwood |
| Return to Planet X | 2280 | Hank Nova | Candi Skyler |
| NeoTokyo | 2019 | Ghost | Chastity |
| Wilder Westen | 1853 | Elijah Jones | Ramona Sosa |
| Atom Smasher | 1972 | Harry Tipper | Kitten Celeste |
| Aztekenruinen | 1920 | Captain Ash | Jungle Queen |
| Roboterfabrik | 2315 | Gretel Mark II | R-109 |
| Raumstation | 2401 | Sergeant Cortez | Corporal Hart |
Dabei nimmt er immer eine andere Gestalt an, die in die jeweilige Zeit passt und muss deren Geschichte durchleben, um die Kristalle zu finden. Als ihm dies gelungen ist, kehrt er in das Jahr 2401 zurück. Doch die TimeSplitters gelangen zu den beiden und töten dabei Hart. Cortez stellt die Weltraumstation auf Selbstzerstörung ein und kehrt zur Erde zurück, kurz bevor die Raumstation explodiert.
Das umfangreiche Spiel bietet neben dem Story-Modus auch einen Arcade-Modus und einen Editor an. Im Arcade-Modus kann man rund 100 Figuren und viele weitere Level erspielen.
Der Story-Modus folgt der Handlung des Spiels. Wie im Vorgänger ist es möglich, diesen im Coop zu spielen. Es gibt drei Schwierigkeitsstufen: Easy, Normal und Hard, wobei nicht nur die Gegner stärker sind, sondern die Level durch verschiedene Nebenmissionen verlängert werden. In jedem Level gibt es etwa in der Mitte einen Checkpoint, an dem der Spieler weitermachen darf, wenn er stirbt. In den Levels geht es immer darum, einen Zeitkristall zu finden und mit diesem ein Zeitportal zu aktivieren.
Als besonderen Bonus gibt es versteckte Räume, in denen Videospiel-Cartridges gefunden werden können, mit denen klassische Spiele, beispielsweise Snake und Asteroids gespielt werden können. Versteckt sind außerdem verschiedene spielbare Charaktere.
Der Arcade-Modus von TimeSplitters 2 ist unterteilt in „Arcade–Liga“ und „Arcade–Eigen“.
Arcade–Liga ist aufgeteilt in die drei Ligen Amateurliga, Ehrenliga und Eliteliga. Nach erfolgreichem Durchspielen einer Liga wird die nächste freigeschaltet. Zu Beginn ist nur die Amateurliga spielbar.
Jede Liga ist wiederum aufgeteilt in fünf verschiedene Serien und zu jeder Serie gehören drei meist ähnliche Spiele, bei denen man sich eine Bronze-, Silber-, Gold- oder gar Platinmedaille verdienen kann. Hat man bei allen drei Spielen einer Serie eine Medaille errungen, gilt die Serie als abgeschlossen. Hat man alle Serien einer Liga abgeschlossen, wurde diese geschafft und die nächste wird freigeschaltet, bei der es wiederum gilt, alle Serien abzuschließen. Durch das erfolgreiche Abschließen von Spielen werden, je nach Leistung, neue Charaktere oder Waffen freigeschaltet.
Arcade–Eigen bezeichnet den Mehrspieler-Modus von TimeSplitters 2. Hier hat man die Wahl zwischen drei Geschwindigkeiten: Cool, Normal und Wahnsinnig. Weiterhin hat man die Wahl zwischen 16 verschiedenen Mehrspieler-Modi, bei denen auch Bots eingestellt werden können:
Im Herausforderungs-Modus muss der Spieler in unzusammenhängenden Spielen bestimmte Aufgaben lösen, die an Aufgaben aus dem Story Modus erinnern, wie zum Beispiel unbemerkt verschwinden oder Fensterscheiben zerschießen. Auch hier werden die Auszeichnungen Bronze, Silber, Gold und Platin vergeben.
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Das Spiel wurde von der Computerspielpresse gefeiert und gilt heute als bester Teil der TimeSplitters-Serie. Auch die Zielgruppe feierte den Shooter. Man sah ihn zum einen als einen würdigen Nachfolger, zum anderen lernte er aus den Fehlern des Vorgängers und stellte eine signifikante Steigerung dar. Der Multiplayer-Mode galt als einer der besten seiner Zeit. Wie beim Vorgänger ist aber auch hier ein Kritikpunkt die Story des Spiels, während die Level von den meisten Rezensenten als passend angesehen werden, bliebe doch wenig Identifizierung mit der Hauptperson, die auch ständig wechsele. Zudem habe die Story mehr einen Alibi-Charakter, als dass sie wirklich mitreiße.
Im Klassik-Text bewertete Stephan Freundorfer das Spiel für Maniac folgendermaßen: „Was für eine Wucht von einem Ego-Shooter: Erstaunlich, was die Entwickler von Free Radical zustande bringen, wenn man ihnen nur die nötige Zeit lässt. Bot schon der Vorgänger überzeugende Technik und reichlich Ego-Spaß, schiebt sich Timesplitters 2 in beinahe allen Disziplinen an die Wertungsspitze. (…) Und der ruckelfreie Vierer-Splitscreen entschädigt zumindest halbwegs für die kurz vor Veröffentlichung gestrichene Online-Option. Für Ego-Shooter-Fans gibt’s nur einen Rat: Kaufen!“ Auf 4P lobte und tadelte Matthias Oertel: „Für Spieler, die vornehmlich alleine spielen, ist TimeSplitters 2 ein zweischneidiges Schwert. Die Story reicht nicht gerade aus, um den Spieler durch die gerade mal zehn Abschnitte zu motivieren. (…) Für Multiplayer-Duelle gibt es jedoch derzeit keinen besseren Konsolen-Shooter. Spielmodi, Waffen und Figuren gibt es zur Genüge und die durchweg sehr gute Grafik gibt sich auch im Splitscreen keine Blöße und sorgt für ein schnelles, unkompliziertes und von Anfang bis Ende spaßiges Vergnügen, das per Link mit bis zu 16 Spielern für heiße Gefechte sorgt.“
Im Online-Magazin Gamezone.de wurde dagegen die Grafik kritisiert: „Grafisch sieht Timesplitters 2 auf allen drei Systemen nahezu identisch aus, die Entwickler haben sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner geeinigt, welchen hier ganz klar die PS2 darstellen dürfte. So könnten die Besitzer der Gamecube schon etwas enttäuscht sein, diese Konsole würde nämlich weitaus bessere Grafik ermöglichen. Das Spiel schaut aber nicht unbedingt schlecht aus, es sind nur manche Texturen, die etwas verwaschen wirken und diverse Gebäude haben eben mehr mit einer Schuhschachtel als mit einem Haus gemeinsam. Der eigenwillige Stil, mit dem die Charaktere dargestellt werden, entschädigt aber dafür und verleiht dem Spiel einen ganz eigenen Touch, welcher durchaus überzeugen kann.“
Einige Rezensenten bewerteten das Spiel zum damaligen Zeitpunkt auch als den besten Multiplayer-Shooter aller Zeiten beziehungsweise den besten Konsolen-Shooter aller Zeiten. Von GamePro wurde der zweite Teil 2018 in die Hall of Fame der besten Spiele aufgenommen.
Das Spiel war 2004 für fünf British Academy Games Awards nominiert.
Im Film Shaun of the Dead spielen die beiden Protagonisten Shaun (Simon Pegg) und Ed (Nick Frost) den Shooter zu Beginn und am Ende des Films. Allerdings handelt es sich auch um eine Art Filmfehler, denn als Shaun zu Beginn das Spiel verlässt, ertönt eine Ansage: „Player two has left the game.“ Diese gibt es nicht im Spiel.
Im Spiel Homefront: The Revolution ist TimeSplitters 2 als Easter Egg auf einem Spielhallenautomat spielbar.