Timo Hoyer

Timo Hoyer (* 1964) ist ein deutscher Erziehungswissenschaftler (Pädagogische Hochschule Karlsruhe).

Timo Hoyer, 2014

Leben

Nach seinem Studium der Erziehungswissenschaften, Philosophie und Neueren deutschen Literatur in Frankfurt am Main arbeitete Hoyer von 1997 bis 2005 als Wissenschaftlicher Angestellter an der Universität Kassel im Fachbereich Erziehungs-/Humanwissenschaft. Für seine Dissertation Nietzsche als Erziehungstheoretiker wurde er 2001 mit dem Georg-Forster-Preis der Universität Kassel ausgezeichnet. Anschließend habilitierte er ebenfalls an der Kassler Universität zum Thema Tugend und Erziehung. Die Grundlegung der Moralpädagogik in der Antike. Nach seiner Ernennung zum Privatdozenten im Jahr 2005 wechselte Hoyer als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Sigmund-Freud-Institut nach Frankfurt am Main, wo er sich bis 2010 dem Forschungsbereich Psychoanalyse und Gesellschaft widmete. Zum 100. Geburtstag des Psychoanalytikers Alexander Mitscherlich veröffentlichte er 2008 dessen Biografie mit dem Titel Im Getümmel der Welt. Neben seiner Arbeit am Sigmund-Freud-Institut übernahm Hoyer 2007/08 eine Vertretungsprofessur für Praktische Philosophie an der Universität Kassel und 2008 eine weitere für Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. 2011 wurde er von der Universität Kassel zum außerplanmäßigen Professor ernannt, 2013 erfolgte die Umhabilitation an die Pädagogische Hochschule Karlsruhe. Weitere Schwerpunkte seiner Forschung sind seitdem die Sozialgeschichte der Erziehung, Begabung/Hochbegabung, der Avantgardemusiker Anthony Braxton sowie Filmbildung. Neben wissenschaftlichen Schriften veröffentlicht er regelmäßig Rezensionen und Artikel in Musikzeitschriften (Jazz Podium, Neue Zeitschrift für Musik etc.), [Liner Notes] und Programmhefttexte.

Schriften

Monografien

als Herausgeber

Aufsätze (Auswahl)

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Uni Kassel über Preisvergabe (Memento vom 14. Juli 2013 im Internet Archive)
  2. ↑ Pädagogische Hochschule Karlsruhe: e:t:p:M. Archiviert vom Original am 6. März 2016; abgerufen am 21. Juli 2026 (deutsch).