| Tinklebenalm (Alm) | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Lienz (LZ), Tirol | |
| Pol. Gemeinde | Kals am Großglockner | |
| Ortschaft | Burg | |
| Koordinaten | 47° 3′ 8″ N, 12° 37′ 19″ O | |
| Höhe | 1643 m ü. A. | |
| Postleitzahl | 9981 | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Zählsprengel/ -bezirk | Kals am Großglockner (70724 000) | |
Tinklebenalm von Osten | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; TIRIS | ||
Die Tinklebenalm ist eine Alm im Kalser Dorfertal in der Gemeinde Kals am Großglockner.
Die Tinklebenalm liegt auf der rechten Seite bzw. westlich des Kalserbachs rund drei Kilometer nordwestlich von Spöttling-Taurer. Im Norden wird die Trinklebenalm durch den Muntanitzbach begrenzt, südlich liegen ein unbenannter Bach und der Gradötzbach. Benachbarte Almen sind die Rumesoi-Eben im Nordosten, die Schönebenalm im Westen und die Bergeralm im Süden. Erreichbar ist die Trinklebenalm über den nicht-öffentlichen Fahrweg von Spöttling-Taurer. Die Trinklebenalm liegt in der Außenzone des Nationalparks Hohe Tauern.
Der Name der Alm leitet sich vom Hofnamen Tinkl, einem Einzelhof in der Streusiedlung Berg (Ortschaft Glor-Berg) ab, wobei Tinkl wahrscheinlich als Übername entstand und sich vom althochdeutschen Wort dunkōn („mit dem Kopf nicken“) oder bairisch tunken („einnicken“ oder „dösen“) ableitet.
Der Franziszeische Kataster verzeichnete Mitte des 19. Jahrhunderts zwischen unbenannten Bach und dem Muntanitzbach acht Almhütten, zwischen dem unbenannten Bach und dem Gradötzbach lagen zudem drei weitere Almhütten. laut dem Ortsverzeichnis 1971 umfasste die Alm fünf Almhütten. Zuletzt bestand die Alm aus vier größeren Almgebäuden mit Seilbahnstation im Norden und zwei Almhütten im Süden. Die Seilbahn führt zum rund 400 Meter höher gelegenen Hochleger, der Vorderen Ochsenalm. In früherer Zeit hauste hier auch ein Hirte, dem die Frauen von der Tinklebenalm ein Mal pro Woche Brot und Mehl zutrugen.