| Tirupati తిరుపతి | ||
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| Staat: | ||
| Bundesstaat: | Andhra Pradesh | |
| Distrikt: | Tirupati | |
| Lage: | 13° 38′ N, 79° 25′ O | |
| Höhe: | 150 m | |
| Einwohner: | 287.482 (2011) | |
| Website: | Tirupati | |
Tirupati (Telugu తిరుపతి, Tamil திருப்பதி) ist eine Großstadt und seit dem Jahr 2022 auch Distriktshauptstadt mit ca. 400.000 Einwohnern im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh.
Die ca. 150 m hoch gelegene Stadt Tirupati liegt am Fluss Swarnamukhi und ist etwa 90 km (Luftlinie) von der Ostküste Indiens (Koromandelküste) entfernt; nächstgelegene Großstadt ist das etwa 135 km (Fahrtstrecke) südöstlich gelegene Chennai (ehemals Madras). Das Klima ist meist schwülwarm; Regen (ca. 900–1200 mm/Jahr) fällt ganz überwiegend während der spätsommerlichen Monsunzeit.
Ungefähr 92 % der zumeist in den letzten Jahrzehnten aus dem ländlichen Umland zugewanderten Einwohner sind Hindus und gut 6 % sind Moslems; der Rest entfällt auf Angehörige anderer Religionen (Jains, Christen etc.)
Das Umland ist landwirtschaftlich geprägt; in der Stadt selbst haben sich Händler, Handwerker, Tagelöhner u. a. niedergelassen. Tirupati ist auch als Bildungszentrum bekannt. Die Sri-Venkateswara-University hat ihren Sitz in Tirupati. Tirupati hat einen Bahnhof und einen Internationalen Flughafen.
Auch wenn eine Ansiedlung bereits in vesischer Zeit bestand, so erfolgte der Aufschwung erst in der Zeit der Pallava-, der Chola-und der Pandya-Dynastien (7.–13. Jh.) Die Stadt überstand die Expansion des Islam im 13. und 14. Jahrhundert und gehörte anschließend zum Vijayanagar-Reich.
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