Tomas Masiulis

Basketballspieler
Basketballspieler
Tomas Masiulis
Tomas Masiulis (2022)
Spielerinformationen
Geburtstag 19. September 1975 (51 Jahre und 50 Tage)
Geburtsort Kaunas, Litauische SSR
Größe 205 cm
Position Power Forward
Vereine als Aktiver
1994–1995 Litauen Jonava Statyba
1995–2002 Litauen Žalgiris Kaunas
2002 ItalienItalien Mens Sana Basket Siena
2002–2008 Polen Arka Gdynia
2008–2009 Litauen Kauno Aisčiai
Vereine als Trainer
2011–2018 Litauen Žalgiris Kaunas II
2018–2020 Litauen Žalgiris Kaunas (Co)
2020–2023 SpanienSpanien FC Barcelona (Co)
2023–2025 Turkei Fenerbahçe Istanbul (Co)
seit 2025 Litauen Žalgiris Kaunas
Nationalmannschaft als Trainer
2013 Litauen Litauen U19
2013–2016 Litauen Litauen U20
2019–2020 Litauen Litauen (Co)

Tomas Masiulis (* 19. September 1975 in Kaunas) ist ein litauischer Basketballtrainer und ehemaliger -spieler.

Werdegang

Spieler

Mit Žalgiris Kaunas gewann Masiulis 1996, 1997, 1998, 1999 und 2001 die litauische Meisterschaft. Seinen Punktehöchstwert in der litauischen Liga erreichte er in der Saison 1996/97 mit durchschnittlich 10,3 je Begegnung. Auf europäischer Ebene errang er mit Kaunas drei Titel (Saporta-Cup 1998, Euroleague 1999, NEBL 1999). Masiulis arbeitete bei Žalgiris lange mit Jonas Kazlauskas zusammen, der von 1995 bis 2000 Kaunas’ Trainer war.

Im März 2002 nahm Masiulis ein Angebot von Mens Sana Basket Siena aus Italien an, spielte dort bis zum Ende der Saison 2001/02 und gewann zum zweiten Mal in seiner Laufbahn den europäischen Vereinswettbewerb Saporta-Cup.

Mit der polnischen Spitzenmannschaft Arka Gdynia wurde er 2004, 2005, 2006, 2007 und 2008 Staatsmeister. 2006 wurde Masiulis als bester Spieler der Finalserie um die polnische Meisterschaft ausgezeichnet. 2006 und 2008 gewann er mit der Mannschaft ebenfalls den polnischen Pokalwettbewerb.

Nationalmannschaft

1996 gewann er mit der U22-Auswahl seines Landes die Europameisterschaft dieser Altersklasse. Masiulis stand für Litauens Herrennationalmannschaft in 80 Länderspielen auf dem Feld, in denen er im Mittel 6,2 Punkte erzielte. Bei den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney gewann er mit Litauen Bronze. Dieselbe Medaillenfarbe erhielten er und seine Mannschaftskollegen 1998 bei den Goodwill Games. Er nahm an der Weltmeisterschaft 1998 sowie an der Europameisterschaft 1999 teil.

Trainer

Ab 2011 betreute Masiulis die zweite Mannschaft von Žalgiris Kaunas als Trainer. Er war ebenfalls für den litauischen Verband tätig, führte 2013 die U19-Nationalmannschaft zum Gewinn der Bronzemedaille bei der Europameisterschaft sowie 2016 die U20-Auswahl des Landes bei der EM auf den zweiten Platz. Assistenztrainer bei Litauens Herrennationalmannschaft war er in den Jahren 2019 und 2020.

Von 2018 bis 2020 gehörte Masiulis als Assistenztrainer zum Stab von Žalgiris’ Profimannschaft. 2020 wechselte er gemeinsam mit Šarūnas Jasikevičius zum FC Barcelona und war dort ebenfalls als dessen Assistent tätig. Auch bei Fenerbahçe Istanbul war er Assistenztrainer unter seinem Landsmann Jasikevičius. 2025 gewann man die Euroleague. Im Sommer 2025 trat Masiulis bei Žalgiris Kaunas das Amt des Cheftrainers an. Er führte die Mannschaft 2026 zum Gewinn der litauischen Meisterschaft und des Pokalwettbewerbs.

Fußnoten

  1. 1 2 3 4 5 Tomas Masiulis. In: Lietuvos sporto enciklopedija. Abgerufen am 21. Februar 2026.
  2. ↑ Tomas Masiulis. In: LKL. Abgerufen am 21. Februar 2026.
  3. 1 2 Tomas Masiulis. In: Euroleague. Abgerufen am 21. Februar 2026.
  4. ↑ Zalgiris forms its coaching staff for the upcoming season. In: Žalgiris Kaunas. 2025, abgerufen am 21. Februar 2026 (litauisch).
  5. ↑ Sausai finalo seriją laimėjęs Kauno „Žalgiris“ – Lietuvos čempionas! In: Žalgiris Kaunas. 13. Juni 2026, archiviert vom Original am 13. Juni 2026; abgerufen am 13. Juni 2026 (litauisch).
  6. ↑ Žalgiris Secures Citadele KMT Title in Dominant Style, Moses Wright Named MVP. In: LKL. 22. Februar 2026, abgerufen am 13. Juni 2026.