Tonnenheide Stadt Rahden | |
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| Koordinaten: | 52° 25′ N, 8° 40′ O |
| Höhe: | 44 m ü. NN |
| Fläche: | 18,2 km² |
| Einwohner: | ca. 1700 |
| Bevölkerungsdichte: | 93 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 |
| Postleitzahl: | 32369 |
| Vorwahl: | 05771 |
Lage von Tonnenheide in Rahden | |
Tonnenheide ist ein Ortsteil der Stadt Rahden im Norden von Nordrhein-Westfalen. Die Ortschaft grenzt an Niedersachsen. In Tonnenheide leben heute etwa 1700 Menschen.
Tonnenheide gehörte bis zur Franzosenzeit zur Vogtei Rahden im Amt Rahden des Fürstentums Minden. Von 1807 bis 1810 gehörte der Ort zum Kanton Rahden des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte Tonnenheide unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Rahden im Arrondissement Minden des Departements der Oberen Ems.
1816 kam der Ort zum neuen Kreis Rahden, aus dem 1832 der Kreis Lübbecke wurde. Im Kreis Lübbecke gehörte der Ort zunächst zur Gemeinde Wehe, wurde aber am 1. Mai 1858 aus Wehe herausgelöst und zu einer eigenen Gemeinde im Amt Rahden.
Am 1. Januar 1973 wurde Tonnenheide durch das Bielefeld-Gesetz in die Stadt Rahden eingegliedert. Gleichzeitig wurde der Gemeindeteil Schmalge abgetrennt und nach Espelkamp umgegliedert.
In dem überwiegend landwirtschaftlich genutzten Gebiet gibt es einige Sehenswürdigkeiten, wie den Großen Stein (einer der größten Findlinge Norddeutschlands) und eine Windmühle.
Die beiden Haltepunkte Tonnenheide und Hahnenkamp liegen an der Bahnstrecke Uchte–Rahden. Es findet kein täglicher SPNV statt. Es verkehren lediglich saisonal Züge der Museumseisenbahn Rahden-Uchte.