
Tonomura Shigeru (jap. Schriftstellerpseudonym: 外村 繁, bürgerlich: 外村 茂; * 23. Dezember 1902 in Kondō, Gokashō, Kanzaki-gun (heute: Gokashō-Kondō-chō, Higashiōmi), Präfektur Shiga; † 28. Juli 1961) war ein japanischer Schriftsteller.
Die Eltern von Tonomura Shigeru waren Anhänger der buddhistischen Sekte Jōdo-Shinshū. Er startete mit Mitstudenten ein literarisches Magazin während er an Universität Tokio im Fachbereich Wirtschaft studierte. Nach seinem Abschluss übernahm dann das elterliche Geschäft als Baumwollgroßhändler. Bekannt wurde er mit der Trilogie „Kusa ikada“, „Ikada“ und „Hana ikada“ (Ikada bedeutet Floß). Tonomuras Geburts- und Wohnhaus in Gokashō ist nun ein Museum, das das Leben der Kaufleute in der Provinz Ōmi (Vorläufer der Präfektur Shiga) zeigt.
1956 erhält Tonomura für Ikada den 9. Noma-Literaturpreis, 1960 für Miotsukushi den 12. Yomiuri-Preis. Tonomura ist ein wichtiger Vertreter des japanischen Ich-Romans (私小説, Shishōsetsu).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Tonomura, Shigeru |
| ALTERNATIVNAMEN | 外村 繁 (japanisch); 外村 茂 (japanisch, wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | japanischer Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 23. Dezember 1902 |
| GEBURTSORT | Kondō, Gokashō, Kanzaki-gun (heute: Gokashō-Kondō-chō, Higashiōmi), Präfektur Shiga |
| STERBEDATUM | 28. Juli 1961 |