| Gemeinde Torremenga | ||
|---|---|---|
| Wappen | Karte von Spanien | |
| Basisdaten | ||
| Land: | ||
| Autonome Gemeinschaft: | ||
| Provinz: | Cáceres | |
| Comarca: | Plasencia | |
| Gerichtsbezirk: | Plasencia | |
| Koordinaten: | 40° 3′ N, 5° 46′ W | |
| Höhe: | 527 msnm | |
| Fläche: | 12,15 km² | |
| Einwohner: | 620 (Stand: 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 51 Einw./km² | |
| Postleitzahl(en): | 10413 | |
| Gemeindenummer (INE): | 10191 | |
| Verwaltung | ||
| Bürgermeisterin: | Laura Paz Bollo | |
| Website: | Torremenga | |
| Lage des Ortes | ||
Torremenga ist ein Ort und eine Gemeinde (municipio) mit 620 Einwohnern (Stand: 2025) im Nordosten der Provinz Cáceres in der Autonomen Region Extremadura im Zentralspanien.
Der Ort Torremenga liegt gut 30 km (Fahrtstrecke) östlich der Stadt Plasencia in einer Höhe von ca. 525 m. Wegen der Höhenlage ist das Klima gemäßigt bis warm; Regen (ca. 800 mm/Jahr) fällt hauptsächlich im Winterhalbjahr.
| Jahr | 1857 | 1900 | 1950 | 2000 | 2021 |
| Einwohner | 289 | 354 | 732 | 543 | 587 |
Der leichte Bevölkerungsrückgang seit den 1950er Jahren ist im Wesentlichen auf die Mechanisierung der Landwirtschaft, die Aufgabe bäuerlicher Kleinbetriebe („Höfesterben“) und den damit einhergehenden Verlust von Arbeitsplätzen zurückzuführen.
Auf den steinigen Böden der Umgebung wurde vorwiegend Weidewirtschaft betrieben; wenige Felder lieferten die Grundlage für den Anbau von Weizen und anderen Feldfrüchten für die in früheren Zeiten vorwiegend als Selbstversorger lebenden Einwohner. Im Ort selbst ließen sich sukzessive Händler, Handwerker und Dienstleister aller Art nieder. Heute spielt der Tourismus eine wichtige Rolle für die Einnahmen des Ortes und seiner Bewohner.
Auf dem Gemeindegebiet wurden sowohl prähistorische als auch römische und westgotische Kleinfunde gemacht; maurische Spuren fehlen hingegen. Die Region um die Stadt Plasencia wurde im 12. Jahrhundert wiederholt von christlichen Heeren angegriffen, doch die endgültige Rückeroberung (reconquista) der Region geschah erst durch Alfons VIII. von Kastilien zu Beginn des 13. Jahrhunderts. Später kam der Ort an den bei der Thronfolge übergangenen Alfonso de la Cerda († 1334), bis er schließlich zu wechselnden Grundherrschaften gehörte. Im 18. Jahrhundert erhielt er unter Karl III. seine Eigenständigkeit.