Total normale Räume sind im mathematischen Teilgebiet der Topologie normale Räume, in denen jede offene Menge eine Zusatzeigenschaft hat. Diese Räume wurden 1953 von Clifford Hugh Dowker eingeführt.
Ein normaler Raum heißt total normal, wenn jede offene Menge eine lokal endliche Überdeckung aus offenen Fσ-Mengen besitzt.
Diese recht technischen Bedingungen bedeuten im Einzelnen: Jede offene Menge des Raumes ist eine Vereinigung , wobei Folgendes gilt:
In normalen Räumen ist die Fσ-Eigenschaft einer offenen Menge äquivalent zur Existenz einer stetigen Funktion , so dass . Ersetzt man die Fσ-Eigenschaft obiger Definition durch diese Äquivalenz, so erhält man eine alternative Definition.
Total normale Räume zeigen bezüglich der großen induktiven Dimension das erwartete Verhalten, sie erfüllen den Teilmengensatz und den Summensatz., das heißt