Trichophora

Trichophora
Systematik
Unterordnung: Fliegen (Brachycera)
Überfamilie: Oestroidea
Familie: Raupenfliegen (Tachinidae)
Unterfamilie: Tachininae
Tribus: Tachinini
Gattung: Trichophora
Wissenschaftlicher Name
Trichophora
Macquart, 1847

Trichophora ist eine Zweiflüglergattung aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Das Taxon wurde 1847 von dem französischen Entomologen Justin Pierre Marie Macquart eingeführt. Typusart ist Trichophora nigra Macquart, 1847. Der Gattungsname spielt auf die Behaarung des Gesichts an. Er setzt sich zusammen aus den aus dem Altgriechischen stammenden Begriffen tricho für „haarig“ und phora für „tragend“. Die Gattung Trichophora gehört zur Tribus Tachinini innerhalb der Tachininae.

Merkmale

Macquart (1847) beschrieb die Gattung Trichophora wie folgt: Der Rüssel (Proboscis) überragt den Kopf, ist schlank und nach unten gebogen. Die Endlippen sind klein und kaum erkennbar. Taster fehlen oder sind sehr kurz. Das Gesicht ist nackt. Das Epistom tritt hervor. Eine kräftige Borste befindet sich am Innen- und Unterrand der Augen. Die Stirn ist bei den Weibchen ziemlich breit. Die Borsten reichen bis zum unteren Drittel des Gesichts hinab. Drei davon sitzen unterhalb der Fühlerbasis. Die Fühler sind geneigt. Das zweite Fühlerglied ist etwas verlängert, das dritte fehlt. Die Augen sind nackt. Der Hinterleib ist länglich und sehr kurz. In der Mitte der Segmente befinden sich Borsten. Der Ovipositor (Legeapparat) endet bei den Weibchen in strahlenförmigen Fortsätzen.

Verbreitung

Die Gattung Trichophora kommt in Süd- und Mittelamerika vor.

Lebensweise

Die Vertreter der Gattung Trichophora sind Endoparasitoide. Wirte sind offenbar noch nicht bekannt.

Innere Systematik

Die Gattung Trichophora umfasst folgende Arten:

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 James E. O’Hara, Shannon J. Henderson, D. Monty Wood: Preliminary Checklist of the Tachinidae (Diptera) of the World – Version 2.1. (PDF; 10,4 MB) 2020, abgerufen am 21. Oktober 2026 (englisch).
  2. 1 2 3 M. J. Macquart: Diptères exotiques nouveaux ou peu connus. 2.e Supplément. In: Mémoires de la Société Royale des Sciences, de l’Agriculture et des Arts de Lille 1846. 1846, S. 21–120, abgerufen am 21. Oktober 2026 (französisch, auf Seiten 78f.).