| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Freiname | Trimethadion | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C6H9NO3 | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer bis gelblicher Feststoff | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | ||||||||||||||||||||||
| ATC-Code | ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 143,14 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
46 °C | |||||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
78–80 °C (6,6 hPa) | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Trimethadion ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Oxazolidinone.
Trimethadion kann durch Reaktion von 5,5-Dimethyloxazolidin-2,4-dion und Natriumhydroxid in Wasser mit Dimethylsulfat hergestellt werden. Die Verbindung wurde 1944 zum ersten Mal von M. A. Spielman synthetisiert und 1951 von Abbot und British Scheering patentiert.
Trimethadion ist ein weißes bis gelbliches, kristalles Pulver, das löslich in Wasser ist. In reinem Zustand hat es einen brennenden, leicht scharfen Geschmack und einen milden Camphergeruch.
Trimethadion wird als Antikonvulsivum verwendet. Es ist angezeigt zur Behandlung von Petit-Mal-Anfällen, die auf die Behandlung mit anderen Arzneimitteln nicht ansprechen. Trimethadion-Präparate wurden in den USA (Handelsname Tridione) und in europäischen Ländern vom Markt genommen aufgrund der selten gewordenen Verwendung sowie möglicher schwerer Nebenwirkungen (Stevens-Johnson-Syndrom, hämatologische Komplikationen) und Teratogenität (vgl. Trimethadion-Embryopathie).
Über den Safe Drinking Water and Toxic Enforcement Act of 1986 besteht in Kalifornien seit dem 1. Januar 1991 eine Kennzeichnungspflicht für Produkte, die Trimethadion enthalten.