| Strukturformel | ||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Tritoqualin | |||||||||||||||
| Andere Namen |
| |||||||||||||||
| Summenformel | C26H32N2O8 | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
| ||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 500,54 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
| ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Tritoqualin ist ein Arzneistoff, der das Enzym Histidindecarboxylase hemmt und deshalb zu den atypischen Antihistaminika zählt. Allerdings hat dieser keine sedierende Wirkung und weist zudem einen hemmenden Einfluss auf die Mastzellendegranulation auf. Er kann zur Behandlung von Nesselsucht, der allergischen Rhinitis und bei akuten, chronischen Ekzemen sowie allergisch bedingten asthmoiden Zuständen unterstützend angewandt werden. Der Arzneistoff ist im Ersten Trimenon sowie bei Typ-1-Diabetes kontraindiziert und in Deutschland derzeit außer Handel.
Inhibostamin (D, außer Handel)