| Truttikon | |
|---|---|
| Staat: | |
| Kanton: | |
| Bezirk: | Andelfingen |
| BFS-Nr.: | 0041 |
| Postleitzahl: | 8467 |
| Koordinaten: | 696893 / 276277 |
| Höhe: | 465 m ü. M. |
| Höhenbereich: | 430–499 m ü. M. |
| Fläche: | 4,41 km² |
| Einwohner: | 467 (1. Januar 2026) |
| Einwohnerdichte: | 106 Einw. pro km² |
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 8,8 % (1. Januar 2026) |
| Gemeindepräsident: | Sergio Rämi (parteilos) |
| Website: | www.truttikon.ch |
Truttikon von Süden | |
| Lage der Gemeinde | |

Truttikon ist eine politische Gemeinde im Bezirk Andelfingen des Kantons Zürich in der Schweiz. Ihr Mundartname ist Truttike.
Die Gemeinde liegt im Zürcher Weinland in einer schwach hügeligen Landschaft. Von der Gemeindefläche dienen 64,1 % der Landwirtschaft, 28,6 % sind mit Wald bedeckt, 2,3 % sind Verkehrs-, 4,5 % Siedlungs- und 0,5 % unproduktive Fläche. Gewässerfläche gibt es keine (Stand 2018).
| Jahr | 1634 | 1850 | 1900 | 1950 | 2000 | 2005 | 2010 | 2015 | 2020 | 2022 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 196 | 371 | 328 | 296 | 421 | 457 | 444 | 446 | 428 | 429 |
Gemeindepräsident ist Sergio Rämi (parteilos, Stand 2023).
Bei der Nationalratswahl 2019 erreichten die Parteien folgende Wähleranteile: SVP 42,45 %, SP 13,45 %, Grüne 9,97 %, FDP 9,39 %, EDU 8,47 %, EVP 5,59 %, glp 4,57 %, BDP 2,08 %, die Guten 1,44 %, CVP 1,01 % und andere (7) 1,59 %.
Die Wähleranteile bei der Nationalratswahl 2023: SVP 44,09 % (+1,64 %), SP 13,47 % (+0,02 %), FDP 7,51 % (−1,89 %), Grüne 6,91 % (−3,05 %), glp 6,86 % (+2,29 %), Die Mitte 5,70 % (+2,61 %), EDU 5,09 % (−3,38 %), EVP 3,61 % (−1,97 %), Aufrecht Zürich 2,50 %, Mass-Voll! 1,97 %, PdA 1,42 % (+0,43 %), andere (9) 0,88 %.
In Truttikon wird verbreitet Wein angebaut.

Truttikon wurde als Truttaninchova erstmals im Jahr 858 urkundlich erwähnt. Damals gingen durch eine Schenkung Ländereien in Truttikon an das Kloster Rheinau über.
Im Jahr 1556 wurde Truttikon an das Augustinerkloster Kreuzlingen verkauft, dem es bis ins Jahr 1798 gehörte. Die Gemeinde war Teil der Grafschaft Kyburg und kam in der Folge durch Erbgang 1452 zur Stadt Zürich.
Durch Beschluss des Kantonsrates wurde die bestehende Zivilgemeinde auf den 1. Januar 1879 in den Stand einer politischen Gemeinde erhoben.
Das Wappen ist eine Neuschöpfung aus der Zeit um 1878, als die Zivilgemeinde von Trüllikon gelöst und in eine politische Gemeinde umgewandelt wurde. Das Wappen symbolisiert den traditionellen Weinbau in Truttikon und ist seit Ende 1930 in seiner heutigen Farbgebung das offizielle Wappen der Gemeinde.