| Twio Vol. 2 | ||||
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| Studioalbum von Walter Smith III | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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Format(e) |
LP, CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
10 | |||
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Besetzung |
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Walter Smith III | ||||
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Studio(s) |
Brooklyn Bridge Studios, New York City | |||
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Twio Vol. 2 ist ein Musikalbum von Walter Smith III. Die am 13. und 14. Januar 2025 in den Brooklyn Bridge Studios in New York City entstandenen Aufnahmen erschienen am 6. März 2026 auf Blue Note Records.
Das Album Twio Vol. 2, das der Saxophonist Walter Smith III mit seinem regulären Trio mit Joe Sanders (Bass) und Kendrick Scott (Schlagzeug) aufnahm, ist eine Fortsetzung des Konzepts von Smiths Twio-Album von 2018 (mit Harish Raghavan, Eric Harland und den Gästen Christian McBride und Joshua Redman), dessen Titel auf einem Wortspiel aus „Trio“ und „Two“ beruht. Die beiden Gastmusiker bei diesem Album sind der Saxophonist Branford Marsalis und der Bassist Ron Carter.
A1 My Ideal (Newell Chase, Richard A. Whiting)
A2 Circus (Bob Russell, Louis Alter)
A3 Light Blue (Thelonious Monk)
A4 Casual - Lee (Walter Smith III)
A5 Lawns (Carla Bley)
B1 I Should Care (Axel Stordahl, Paul Weston, Sammy Cahn)
B2 Fall (Wayne Shorter)
B3 Escapade (Kenny Dorham)
B4 Isfahan (Billy Strayhorn, Duke Ellington)
B5 Swingin’ at the Haven (Ellis Marsalis)
Mit Twio Vol. 2 belebe Smith wieder sein schlankes, aber ungemein verspieltes Twio-Konzept, meint Matt Colar (Allmusic). Der Sound sei direkt vom klassischen Trio Sonny Rollins’ aus den späten 1950er Jahren mit stark swingender Improvisation und dem spontanen, reaktionsschnellen Zusammenspiel, das Smith hier meisterhaft beherrsche, inspiriert. Wie Rollins konzentriere sich Smith vor allem auf die Interpretation von Jazzstandards – etwa beim Eröffnungsstück „My Ideal“, dessen Melodie er mit lässiger Souveränität und entspanntem Schwung vortrage. Für die einzige Eigenkomposition kämen Carter und Marsalis hinzu, „Casual–Lee“, eine beschwingte, vom Bebop geprägte Hymne, die an den schelmischen Stil des Trompeters Lee Morgan aus den 1960er Jahren erinnere. Hier harmonisieren Smith (mit seinem etwas helleren Klang) und Marsalis (mit seinem raueren Ton) die Melodie, bevor sie sich voller Spielfreude die Soli zuspielen würden. Diese Wärme spiegele sich auch in Carters gesamtem Spiel wider.
Manchmal würden der Tenorsaxophonist Walter Smith III, seine Begleiter sowie seine Gäste wie Branford Marsalis und Ron Carter zu einem „Bündel intelligenter, zeitloser Stücke“ greifen, die längst Teil ihres genetischen Codes geworden sind, und einfach loslegen, meint Reinhard Köchl in Jazz thing – etwa im herrlich hibbeligen „Casual-Lee“. So funktioniere der Geist von Trio Vol. 2. Die Basis würde ein pianoloses Saxophontrio und intuitives, kurzweiliges Interagieren bilden, wobei hier der Unterschied zwischen dem jüngeren Sanders und der lebenden Legende Carter mit seinen 89 Jahren markant hervorsteche. Immer wenn „der große Weise“ am Kontrabass agiere – und das finde immerhin auf der Hälfte der zehn Stücke. statt – bewege sich die Musik weg vom sicheren Terrain in unbekannte Gefilde, wo „die großen Jungs“ nahezu alle harmonischen Möglichkeiten ausschöpfen könnten.