UFC Jennersdorf

UFC Jennersdorf
Basisdaten
Name Sportunion Fußballclub Jennersdorf
Sitz Jennersdorf, Burgenland
Gründung 1927
Farben schwarz-weiß
Präsident Stefan Tasch
ZVR-Zahl 168518705
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Thomas Wilfling
Spielstätte Sportzentrum Jennersdorf
Plätze 1500
Liga II. Liga Süd
2025/26 16. Platz (Burgenlandliga)  

Der Sportunion Fußballclub Jennersdorf, kurz UFC Jennersdorf, ist ein Fußballverein aus der burgenländischen Bezirkshauptstadt Jennersdorf. Der Verein gehört dem Burgenländischen Fußballverband (BFV) an und spielt seit der Saison 2026/27 in der II. Liga Süd, der fünfthöchsten Spielklasse.

Geschichte

Der UFC Jennersdorf wurde 1927 gegründet. Ab 1931 gehörte der Verein aufgrund seiner geographischen Lage, der Verein ist im südlichsten Teil des Burgenlandes gelegen, dem Steirischen Verband an. 1947 wechselte Jennersdorf dann aber in den burgenländischen Fußball und stieg in Folge 1954 erstmals in die höchste Spielklasse des Landes, die Landesliga, auf. Im burgenländischen Oberhaus konnte sich Jennersdorf aber nur ein Jahr halten. Es folgten 24 Jahre Abwesenheit aus der Landesliga, ehe 1979 ein zweites Mal der Aufstieg gelang. Diesmal konnte sich das Team auch in der Liga etablieren. In der Saison 1984/85 wurde Jennersdorf mit zwei Punkten Rückstand auf den USV Rudersdorf Vizemeister. Durch eine Ligareform stieg der Verein damit in die neu eingeführte Regionalliga Ost auf und spielte damit erstmals überregional.

Die Debütsaison in der Regionalliga beendete Jennersdorf auf dem achten Rang. Die Saison 1986/87 verlief schlechter, aber als Tabellen-14., mit einem Punkt Vorsprung auf Absteiger ASK Baumgarten, blieb Jennersdorf drittklassig. In der Saison 1987/88 waren die Burgenländer dann aber nicht mehr konkurrenzfähig und stiegen als abgeschlagenes Schlusslicht nach drei Jahren wieder in die Landesliga ab. Der Absturz ging aber auch in der Landesliga weiter, nach zwei Spielzeiten Viertklassigkeit musste Jennersdorf 1990 gar in die fünftklassige II. Liga absteigen. In der Saison 1991/92 wurde der Verein Meister in der Gruppe Süd und stieg damit wieder in die Landesliga auf. In der Saison 1992/93 wurde Jennersdorf aber nur Vorletzter und musste damit direkt wieder absteigen. In der Saison 1993/94 wurde das Team direkt wieder Meister der II. Liga Süd, doch in der Landesliga wurde Jennersdorf in der Saison 1994/95 abermals nur Vorletzter und hielt sich nur ein Jahr lang in der Landesliga.

Von dem abermaligen Abstieg erholte sich Jennersdorf nicht, in der Saison 1996/97 wurde der Verein gar abgeschlagener Tabellenletzter in der II. Liga und musste somit den Gang in die Sechstklassigkeit antreten. Doch auch in der 1. Klasse ging der Absturz weiter, der Verein wurde auch in der sechsten Liga Tabellenletzter und stieg damit 1998 in die 2. Klasse ab, die niedrigste Spielklasse. Nach zwei Jahren in der untersten Spielstufe wurde Jennersdorf in der Saison 1999/2000 Meister der Gruppe Süd B und war damit in der Saison 2000/01 wieder sechstklassig. Nach vier Spielzeiten in der Sechstklassigkeit sicherten sich die Südburgenländer in der Saison 2003/04 den Meistertitel in der 1. Klasse Süd B und stiegen damit nach sieben Jahren Abwesenheit wieder in die II. Liga auf. Nach zwei Vizemeistertiteln 2005 und 2006 sowie einem dritten Rang 2007 sicherte sich Jennersdorf in der Saison 2007/08 den Meistertitel und damit den abermaligen Aufstieg in die höchste Spielklasse des Burgenlandes. Wie aber schon im vorangegangenen Jahrzehnt konnte man sich aber nicht in der Landesliga halten, als Tabellen-14. musste Jennersdorf am Ende der Saison 2008/09 direkt wieder absteigen.

Nachdem der Klub in der Saison 2009/10 wieder Vizemeister geworden war, folgte in der Saison 2010/11 ein weiterer Meistertitel in der II. Liga und der damit verbundene Aufstieg. Erstmals seit 1989 gelang dem Verein in der Saison 2011/12 der Klassenerhalt in der Landesliga, den man als Tabellen-7. ungefährdet sichern konnte. Auch in den folgenden Jahren platzierte sich der Verein stets im Mittelfeld, ehe in der Saison 2015/16 als Vorletzter nach fünf Jahren wieder der Gang in die Fünftklassigkeit angetreten werden musste. In den Saisonen 2016/17, 2017/18 und 2022/23 verpasste Jennersdorf als Vizemeister jeweils knapp den Aufstieg. In der Saison 2023/24 sicherte sich Jennersdorf dann aber, punktegleich mit Vizemeister UFC Markt Allhau, einen weiteren Meistertitel in der II. Liga und war damit nach acht Jahren wieder viertklassig.

In der Saison 2024/25 gelang dem Klub als Neunter der sichere Klassenerhalt. Zudem erreichte der Klub in jener Spielzeit erstmals in der Vereinsgeschichte das Finale des BFV-Cups, in dem man aber Ligakonkurrent SC-ESV Parndorf 1919 unterlag. Durch dieses Abschneiden war Jennersdorf jedoch für die Saison 2025/26 erstmals für die Hauptrunde des ÖFB-Cups qualifiziert. In der ersten Runde trafen die Burgenländer auf den niederösterreichischen Regionalligisten FC Marchfeld Donauauen, gegen den man aber mit 1:6 unterging. Auch in der Liga erwies sich der Klub in der Saison 2025/26 als nicht konkurrenzfähig, in Folge stieg Jennersdorf als abgeschlagenes Schlusslicht nach zwei Jahren wieder aus der Burgenlandliga ab.

Einzelnachweise

  1. ↑ Vereinsgeschichte oefb.at, am 21. August 2021, abgerufen am 19. Juli 2026