| Präsentationsalbum | Some Girls |
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| Anfang der Tournee | 10. Juni 1978 |
| Ende der Tournee | 26. Juli 1978 |
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Konzerte insgesamt |
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| Konzerte insgesamt | 25 |
| Tour of Europe ’76 (1976) |
US Tour 1978 | American Tour 1981 (1981) |
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Die US Tour 1978 war eine Konzerttournee, die die britische Rockband The Rolling Stones zur Unterstützung ihres 1978 veröffentlichten Studioalbums Some Girls absolvierte.
Die US Tour 1978 startete schließlich am 10. Juni 1978 in Lakeland und endete am 26. Juli des gleichen Jahres in Oakland. Sie umfasste 25 Konzerte, die allesamt ausschließlich in den Vereinigten Staaten stattfanden. Es gab Pläne, die Tournee auch nach Europa zu bringen, doch aus finanziellen Gründen wurden die Pläne verworfen. Damit wurde der seit 1967 übliche dreijährige Tourneerhythmus der Stones in Europa unterbrochen. Die dadurch entstandene Freizeit nach Beendigung der US Tour 1978 veranlasste Gitarrist Keith Richards, sich Ron Wood auf dessen Solo-Tournee durch die USA im Jahr 1979 anzuschließen, um sein damaliges Album Gimme Some Neck vorzustellen. Dabei legten Richards und Wood auch den Grundstein für ihr gemeinsames Nebenprojekt The New Barbarians.
Mit der US Tour 1978 setzten die Stones ihren seit 1966 bestehenden Rhythmus fort, alle drei Jahre durch die USA zu touren. Sie spielten in verschiedenen Veranstaltungsorten, teilweise unter Pseudonymen (so traten sie beispielsweise am 10. Juni 1978 beim Eröffnungskonzert in Lakeland sowie am 18. Juli in Fort Worth als „The London Green Shoed Cowboys“ auf), in Arenen und Stadien – eine Praxis, die sie auch auf vielen ihrer späteren Tourneen beibehielten. Auf dieser Tournee verwendete Charlie Watts erstmals sein berühmtes Schlagzeug der Firma Gretsch, das er bis zu seinem Tod spielte. Ron Wood und Keith Richards unterstützten Frontmann Mick Jagger außerdem mit Begleitgesang, eine Praxis, von der die Stones bei ihren nächsten beiden Tourneen 1981 und 1982 abließen, als Richards den Großteil der Backing Vocals selbst übernahm.
Die US Tour 1978 bot im Vergleich zu den vorherigen Tourneen durch Nordamerika (1975) und Europa (1976) eine reduzierte, minimalistische Bühnenshow, möglicherweise als Reaktion auf das Aufkommen des Punk. Zudem wollten die Stones ihren Schwerpunkt ausschließlich auf ihre Musik und Attitüde anstatt auf die Präsentation einer grandiosen Bühnenextravaganz legen.
Unter den Fans der Band gilt diese Tournee weithin als eine der besten der Rolling Stones, vor allem, weil sie in vielerlei Hinsicht sowohl musikalisch als auch visuell zu den Wurzeln zurückkehrte. Es bedeutete eine Rückkehr zu einer Mischung aus Stones-Klassikern wie Tumbling Dice oder Brown Sugar und Blues-Standards, sowie Coverversionen von Chuck Berry (Let It Rock, Sweet Little Sixteen) oder dem ein Jahr zuvor verstorbenen Elvis Presley (Hound Dog). Es war zudem die erste Tournee, bei der Stücke gespielt wurden, die Ron Wood als offizielles Mitglied der Rolling Stones geschrieben hatte, und seine Beiträge aus dieser Zeit gelten vielen Stones-Fans als einige seiner besten mit der Band.
Lange erschien kein Konzertfilm oder Livealbum mit Aufnahmen dieser Tournee, Bootlegs mit der Aufnahme des Radiomitschnitts des Auftritts in Fort Worth am 18. Juli 1978 im Rahmen der amerikanischen Radioshow King Biscuit Flower Hour waren unter Sammlern jedoch sehr beliebt und hoch gehandelt. 2011 erschien diese Aufnahme schließlich offiziell als CD/DVD-Set unter dem Titel Some Girls: Live in Texas ’78.