Ulrich Claesges (* 13. März 1937 in Krefeld; † 6. November 2025) war ein deutscher Philosoph und Hochschullehrer.
Claesges studierte seit 1957 Soziologie, Germanistik und Philosophie an der Universität zu Köln, wo er zwischen 1961 und 1964 zunächst als studentische, dann als wissenschaftliche Hilfskraft arbeitete. 1963 wurde er mit der Dissertation Edmund Husserls Theorie der Raumkonstitution bei Ludwig Landgrebe in Köln promoviert. Im Jahre 1971 habilitierte er sich mit der Schrift Geschichte des Selbstbewusstseins und wurde außerplanmäßiger Professor (apl. Prof.) für Philosophie.
Seit 1980 lehrte Ulrich Claesges als Professor für Philosophie an der Universität zu Köln sowie als Vorstandsmitglied am Philosophischen Seminar, vor allem mit den Themen Kant, Deutscher Idealismus und Analytische Philosophie. Sein Forschungsschwerpunkt war die Phänomenologie von Edmund Husserl. Er war Mitglied des Center for Advanced Research in Phenomenology.
Seit 1957 war Claesges Mitglied der katholischen Studentenverbindung KDStV Rappoltstein (Straßburg) Köln im CV.
Claesges starb 2025 im Alter von 88 Jahren. Er wurde auf dem Kölner Zentralfriedhof Melaten in der Grabstätte der Familie seiner Ehefrau Gertrud Claesges geb. Hellenbroich beigesetzt.
| Personendaten | |
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| NAME | Claesges, Ulrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Philosoph |
| GEBURTSDATUM | 13. März 1937 |
| GEBURTSORT | Krefeld |
| STERBEDATUM | 6. November 2025 |