Ulrich Emmert (* 13. Mai 1923 in Schnodsenbach bei Scheinfeld, Mainfranken; † 19. Juli 2000) war ein deutscher Geologe.
Emmert, der Sohn eines Pfarrers, wurde nach dem Abitur in Ansbach 1942 Soldat und geriet 1944 in sowjetische Kriegsgefangenschaft, in der er bis Ende 1945 blieb. Ab 1947 studierte er bei Adolf Wurm Geologie in Würzburg mit dem Diplom als Geologe 1952 (Diplomarbeit mit der geologischen Karte 1:25.000 Stadtsteinach mit Trias-Untergrund). Danach machte er ein Praktikum als Erdölgeologe in Bentheim im Emsland bei der Brigitta Elwerath, während er gleichzeitig an seiner Doktorarbeit schrieb. 1955 wurde er in Würzburg promoviert über das Paläozoikum der Kartenblätter Rehau und Schwarzenbach an der Saale. 1955 war er Erdölgeologe bei der Preussag in Peine und ab 1956 beim Bayerischen Geologischen Landesamt, wo er Oberregierungsrat wurde. 1988 wurde er pensioniert.
Emmert befasste sich vor allem mit der Trias im Vorland von Frankenwald und Fichtelgebirge und dem Keuper des Steigerwalds (er veröffentlichte u. a. eine geologische Übersichtskarte 1:100.000 des Steigerwalds). Er veröffentlichte neue Thesen über die Entstehung des Schilfsandsteins aus dem Keuper und über die Herkunft des Wortes Keuper aus dem ostfränkischen Dialekt.
| Personendaten | |
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| NAME | Emmert, Ulrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Geologe |
| GEBURTSDATUM | 13. Mai 1923 |
| GEBURTSORT | Schnodsenbach |
| STERBEDATUM | 19. Juli 2000 |