Ulrich Ricken

Ulrich Ricken (* 28. Dezember 1926 in Wolgast; † 17. Oktober 2011 in Dudweiler) war ein deutscher Romanist und Sprachwissenschaftler.

Leben und Werk

Ricken studierte an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und promovierte 1958 an der Universität Leipzig bei Werner Krauss über Gelehrter und Wissenschaft im Französischen. Beiträge zu ihrer Bezeichnungsgeschichte vom 12.-17. Jh. (Berlin 1961). Er habilitierte sich 1961 ebenda mit der Schrift Das Problem der Wortstellung und die Auseinandersetzung zwischen Sensualismus und Rationalismus in der Sprachdiskussion der französischen Aufklärung. Ein Beitrag zur Geschichte der Sprachwissenschaft und zur Diskussion der clarté française (französisch: Grammaire et philosophie au siècle des lumières. Controverses sur l'ordre naturel et la clarté du français, Lille 1978). Ricken war bis zu seiner Emeritierung 1991 Professor für Romanische Philologie und Allgemeine Sprachwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und ab 1981 Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften.

Weitere Werke

Literatur

Personendaten
NAME Ricken, Ulrich
KURZBESCHREIBUNG deutscher Romanist, Sprachwissenschaftler und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 28. Dezember 1926
GEBURTSORT Wolgast
STERBEDATUM 17. Oktober 2011
STERBEORT Dudweiler