Univar Solutions

Univar Solutions LLC
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Rechtsform Limited Liability Company
Gründung 1924
Sitz Downers Grove, Illinois Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Leitung David Jukes, CEO
Mitarbeiterzahl 9746
Umsatz 11,5 Mrd. $
Branche Chemie
Website www.univarsolutions.com
Stand: 31. Dezember 2022

Univar Solutions ist ein US-amerikanischer Chemikalienhändler.

Das Unternehmen wurde 1924 als Handel für Farben, Baumwollfasern und weitere Produkte gegründet und weitete seinen Geschäftsbereich bald auf Industriechemikalien aus. In den weiteren Jahrzehnten wuchs Univar auch durch Akquisitionen immer weiter und stellt heute eines der größten Unternehmen für die Chemiedistribution dar. Univar beschäftigt über 9700 Mitarbeiter und erzielte 2022 einen Umsatz von 11,5 Milliarden US-Dollar. Univar war zeitweilig eine Tochter des niederländischen Unternehmens Vopak und dessen Vorgängergesellschaften, wurde jedoch 2002 von diesem abgetrennt. Nach der Übernahme von Nexeo Solutions firmierte Univar 2019 zu Univar Solutions um.

Im November 2022 wurde die Absicht des weltgrößten Chemikalienhändlers Brenntag zur Übernahme von Univar bekannt. Nach Kritik vonseiten einiger Aktionäre Brenntags wurden die Übernahmepläne Anfang Januar 2023 aufgegeben. Im März 2023 wurde Univar für rund 8,1 Milliarden US-Dollar durch die Private-Equity-Gesellschaft Apollo Global Management übernommen.

Univar-Logo (2007–2019)

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 SEC-Filing Form 10-K, abgerufen am 3. Oktober 2026.
  2. ↑ Univar: Our History, abgerufen am 6. Januar 2019
  3. ↑ Evonik Industries: EVONIK creates alliance with UNIVAR for distribution of its amino acids in europe, abgerufen am 6. Januar 2019.
  4. ↑ Vopak: Our History, abgerufen am 6. Januar 2019.
  5. ↑ handelsblatt.com: Der weltgrößte Chemikalien-Händler will die Nummer zwei übernehmen – Aktie bricht ein, abgerufen am 29. November 2022.
  6. ↑ manager-magazin.de: Brenntag bläst Übernahme von US-Rivalen Univar ab, abgerufen am 3. Januar 2023.
  7. ↑ manager-magazin.de: Finanzinvestor Apollo kauft Univar für acht Milliarden Dollar, abgerufen am 3. Oktober 2026.