Untermallebarn

Untermallebarn (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Untermallebarn
Untermallebarn (Österreich)
Untermallebarn (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Korneuburg (KO), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Korneuburg
Pol. Gemeinde Sierndorf
Koordinaten 48° 27′ 43″ N, 16° 10′ 16″ OKoordinaten: 48° 27′ 43″ N, 16° 10′ 16″ Of1
Höhe 195 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 296 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 8,28 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04124
Katastralgemeindenummer 11121
Bild
Die an der Hauptstraße stehende Dreifaltigkeitssäule
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
f0
f0
296

Untermallebarn ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Sierndorf im Bezirk Korneuburg in Niederösterreich mit 296 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026). Bis Ende 1969 bildete der Ort eine eigenständige Ortsgemeinde.

Geografie

Das östlich des Göllersbaches befindliche Dorf, wo links der Ringendorfer Graben einfließt, wird über die Landesstraße L1089 erschlossen. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 145 Adressen.

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 47 Häusern genannt, das nach Höbersdorf eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Schönborn besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Schönborn, Sierndorf und Tulln.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Untermallebarn ein Brunnenbauer, ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler, ein Schmied, ein Zimmermeister und mehrere Landwirte ansässig. Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1970 die damaligen Ortsgemeinden Oberhautzenthal, Senning, Sierndorf, Unterhautzental und Untermallebarn.

Literatur

Commons: Untermallebarn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. 1 2 Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 30. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3  MB; Inhalt PDF); abgerufen am 30. Januar 2025.
  3. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  4. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 6f (Mallebarn (Unter-) in der Google-Buchsuche).
  5. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 482