Ursula Feyer

Ursula Feyer (geb. 24. März 1901 in Berlin; gest. 2. November 1989 in Berlin) war eine deutsche Linguistin und Phonetikerin.

Leben

Feyer studierte Indogermanistik bei Wilhelm Schulze. Von 1938 bis 1944 arbeitete sie, finanziert über ein von Diedrich Westermann beantragtes Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft, am Institut für Lautforschung der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin im Sachgebiet Völker- und Kulturkunde der Eingeborenen. In der Nachkriegszeit wurde sie an diesem Institut, inzwischen angesiedelt an der Humboldt-Universität zu Berlin, zur Professorin berufen. Nach dem Tod von Diedrich Westermann 1956 übernahm sie die Leitung dieser Einrichtung, inzwischen umbenannt in „Institut für Phonetik“ bis zum Bau der Berliner Mauer. Sie war dort auch danach bis zu ihrer Emeritierung tätig, obwohl sie in Westberlin wohnte.

Von 1956 bis 1961 war sie Chefredakteurin der Zeitschrift für Phonetik und allgemeine Sprachwissenschaft.

Nach 1961 lehrte Feyer neben ihrer Beschäftigung an der Humboldt-Universität Phonetik und Afrikanistik an der Freien Universität.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Deutsche Biographie - Feyer, Ursula abgerufen am 29. Mai 2026.
  2. ↑ Feyer, Ursula in GEPRIS Historisch | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Abgerufen am 29. Mai 2026.
  3. ↑ https://books.openedition.org/enseditions/31265
  4. ↑ Ulla Ruschaupt: Karrieren von Frauen in Lehre und Forschung an der Humboldt-Universität zu Berlin nach 1945. In: Bulletin Texte. Band 23, S. 67–86, 72 (hu-berlin.de [PDF]): „Bis zu ihrer Emeritierung duldete die Universität Ursula Feyer am Institut für Lautforschung. Ursula Feyer […] [wohnte] bis zum Ende ihres Beschäftigungsverhältnisses mit der Universität im Westteil der Stadt.“
  5. ↑ https://d-nb.info/gnd/1055217215
Personendaten
NAME Feyer, Ursula
KURZBESCHREIBUNG deutsche Linguistin und Phonetikerin
GEBURTSDATUM 24. März 1901
GEBURTSORT Berlin-Sommerfeld
STERBEDATUM 2. November 1989
STERBEORT Berlin-Sommerfeld