Ursula Mende

Ursula Mende (* 1938 in Berlin) ist eine deutsche Kunsthistorikerin.

Biografie

Ursula Mende studierte ab 1956 Kunstgeschichte an den Universitäten Leipzig, Erlangen und Köln, wo sie 1965 bei Heinz Ladendorf mit einer Arbeit zu Darstellungen Russlands und Polens in Reise- und Flugblattbildern vor 1700 promoviert wurde. Sie absolvierte ein Volontariat am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg und arbeitete ab 1976 ebendort als Bibliotheksrätin. 2003 trat sie in den Ruhestand ein.

Mende forscht und publiziert insbesondere zu früh- und hochmittelalterlichen Metallarbeiten wie Leuchtern, Handwaschgefäßen, Beschlägen und deren Produktionsumständen. Sie legte Standardwerke zu den Türziehern und Bronzetüren dieser Zeit vor.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Christian Schuffels: Rezension. In: Neues Archiv für sächsische Geschichte. Band 92, 2021, S. 608–612, hier S. 608.
  2. ↑ Autoreninfo. In: Ursula Mende. Gusswerke. Beiträge zur Bronzekunst des Mittelalters. Schnell & Steiner, abgerufen am 8. Juli 2025.
Personendaten
NAME Mende, Ursula
KURZBESCHREIBUNG deutsche Kunsthistorikerin
GEBURTSDATUM 1938
GEBURTSORT Berlin