Vera Ammer

Vera Ammer (geb. in München) ist eine deutsche Philosophin, Historikerin und Slawistin, die als freie Übersetzerin arbeitet.

Leben

Vera Ammer wurde in München geboren. Sie studierte Philosophie, Slawistik und Osteuropäische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1988 promovierte sie an der Universität Münster mit dem Thema Gottmenschentum und Menschgottum. Zur Auseinandersetzung von Christentum und Atheismus im russischen Denken. 1989–1990 war sie Redaktionsmitarbeiterin der Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung, von 1990–1995 Referentin des Zentralrats der Juden in Deutschland. Seit Mai 1995 arbeitet sie als freie Übersetzerin.

Sie ist Mitglied von Memorial Deutschland und war Mitglied im Vorstand von Memorial International (von 2010 bis zur Zwangsauflösung 2022).

Im Team von Memorial Deutschland werden ihre Schwerpunkte mit ‚Menschenrechte‘ und ‚Ukraine‘ angegeben.

Sie hat einen Sitz im Beirat des Lew Kopelew Forums, Berlin, und ist Mitglied der Initiative Demokratische Ukraine, Euskirchen.

Nach der Verleihung des Friedensnobelpreises im Jahr 2022 für Ales Bjaljazki (Belarus), die Menschenrechtsorganisationen Memorial (Russland) und das Zentrum für bürgerliche Freiheiten (CCL) (Ukraine) war sie für Memorial International die Interviewpartnerin für die Deutsche Welle.

Sie ist Unterzeichnerin des Gegen-Aufrufs zum Ukraine-Konflikt, Unterzeichnerin des Aufrufs, den Ostpolitischen Sonderweg zu verlassen, Unterzeichnerin von Schwere Waffen jetzt! und Unterzeichnerin von Ukraine. Wir müssen dran bleiben (Appell an die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer des Ramstein-Formats).

Publikationen (Auswahl)

Einzelnachweise und Fußnoten

  1. ↑ rightsinrussia.org: Vera Ammer
  2. ↑ DNB
  3. ↑ kirchheim.forum2030.de: Dr. Vera Ammer (Memorial Deutschland e.V.): Russische Opposition gegen den Krieg
  4. ↑ memorial.de: Vorstand & Team
  5. ↑ focus.de
  6. ↑ leuropeen.eu
  7. ↑ dw.com: Gespräch mit Vera Ammer (Memorial International)
  8. ↑ tagesspiegel.de
  9. ↑ zeit.de
  10. ↑ focus.de
  11. ↑ leuropeen.eu