Kalkablagerung bezeichnet im engeren Sinne die Ausfällung und/oder Sedimentation von Calciumcarbonat („kohlensaurer Kalk“), wird jedoch, wie Verkalkung als Begriff für den entsprechenden Prozess, auch für analoge Bildungen bzw. Prozesse verwendet, an denen andere Salze als Calciumcarbonat, zumeist aber Calciumsalze, beteiligt sind:
in Haushalt und Technik zumeist Ablagerungen auf Armaturen, Fliesen oder von so genanntem Kesselstein in Töpfen, verschiedenen Gerätschaften und Rohrleitungen. Sie entstehen durch die Ausfällung von überwiegend Calciumcarbonat aus Wasser; siehe Wasserhärte.
umgangssprachlich bezeichnet man einen Menschen mit nachlassenden kognitiven Fähigkeiten als verkalkt (Morbus Fahr), obwohl Ablagerungen im Gehirn prinzipiell keine Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit zulassen.
Kalkablagerungen in Haushalt und Technik lassen sich durch Säuren auflösen (siehe: Entkalkung).
Einzelnachweise
↑Gustav Peter, Marc Ladner, René Muntwyler: Baustofflehre. Hochschulverlag an der ETH Zürich, Zürich 1995, ISBN 978-3-519-05052-0, S. 43.