Veronika Aigner

Veronika Aigner
Veronika Aigner
Veronika Aigner 2026
Nation Osterreich Österreich
Geburtstag 13. Februar 2003 (23 Jahre)
Geburtsort Neunkirchen, Österreich
Größe 175 cm
Beruf Sportpolizistin
Karriere
Disziplin Ski Alpin B2
Abfahrt, Super-G, Riesenslalom,
Slalom, Kombination
Verein WSV Semmering
Trainer Manfred Widauer
Medaillenspiegel
Winter-Paralympics 6 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Alpine Ski-WM der Behinderten 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Winter-Paralympics
Gold Peking 2022 Riesenslalom
Gold Peking 2022 Slalom
Gold Mailand-Cortina 2026 Abfahrt
Gold Mailand-Cortina 2026 Riesenslalom
Gold Mailand-Cortina 2026 Slalom
Gold Mailand-Cortina 2026 Super-Kombination
Silber Mailand-Cortina 2026 Super-G
Alpine Para-SkiweltmeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Gold Espot 2023 Riesenslalom
Gold Espot 2023 Slalom
Gold Maribor 2025 Riesenslalom
Gold Maribor 2025 Slalom
letzte Änderung: 14. März 2026

Veronika Aigner (* 13. Februar 2003 in Neunkirchen, Niederösterreich) ist eine österreichische Skirennläuferin. Sie startet in der Sehbehindertenklasse B2 und hat ihre Stärken in den technischen Disziplinen Riesenslalom und Slalom. Sie ist sechsfache Siegerin bei Paralympics und vierfache Siegerin bei Para-Skiweltmeisterschaften.

Biografie

Veronika „Vroni“ Aigner stammt aus Gloggnitz in Niederösterreich und startet für den WSV Semmering. Ihre jüngeren Geschwister Johannes und Barbara (* 2005) wurden wie sie mit dem Grauen Star geboren und sind ebenso erfolgreiche Skirennläufer in der Klasse B2. Die beiden älteren Schwestern Irmgard und Elisabeth haben keine Sehbehinderung und waren bereits als Guides für Veronika im Einsatz. Nach der MD Skimittelschule Lilienfeld besucht Aigner die HAK mit Trainingszentrum Waidhofen an der Ybbs.

Die mehrfache Weltcup- und Europacupsiegerin sowie Staatsmeisterin Aigner erlitt bei einem Trainingssturz im Jänner 2021 Kreuzband- und Meniskusrisse in beiden Knien und musste eine lange Rehabilitationspause einlegen. Im darauffolgenden November waren Veronika und Schwester/Guide Elisabeth in einen Autounfall verwickelt, blieben dabei aber größtenteils unverletzt. Bei ihren ersten Paralympics gewannen die beiden sowohl im Riesenslalom als auch im Slalom die Goldmedaille. In beiden Disziplinen teilten sie das Podest mit Schwester Barbara, die sich mit ihrem Guide Klara Sykora Bronze bzw. Silber sicherte.

Bei ihren ersten Weltmeisterschaften in Espot gewann Aigner 2023 erneut Gold in beiden Disziplinen. Zwei Jahre später, bei den Weltmeisterschaften in Maribor, wiederholte sie ihre Triumphe im Riesentorlauf und Slalom.

Bei den Paralympischen Winterspiele 2026 konnte Aigner auf der Tofana in Cortina d’Ampezzo ihre Titel in Riesentorlauf und Slalom verteidigen. Sie gewann außerdem Gold in der Abfahrt und in der Super-Kombination sowie Silber im Super-G. Da ihre Schwester Elisabeth sich kurz vor den Spielen einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, sprangen Lilly Sammer und Eric Digruber als Guides ein.

Erfolge

Paralympics

Weltmeisterschaften

Weitere Erfolge

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Patrick Wammerl: Blindes Vertrauen als Garant für Goldmedaillen bei Paralympics. Kurier, 4. Februar 2022, abgerufen am 13. März 2022.
  2. 1 2 Veronika Aigner. IPC, abgerufen am 13. März 2022 (englisch).
  3. 1 2 Veronika & Elisabeth. Team Aigner, abgerufen am 13. März 2022.
  4. ↑ Paralympics: Aigner triumphiert vor Stary im Slalom. ORF, 14. März 2026, abgerufen am 14. März 2026.
  5. ↑ „Provisorium“ war für Aigner Gold wert. ORF, 11. März 2026, abgerufen am 11. März 2026.
  6. ↑ https://www.sporthilfe.at. Abgerufen am 12. Oktober 2023.
  7. ↑ Flock und Gall Sportler des Jahres. In: ORF.at. 15. Oktober 2026, abgerufen am 15. Oktober 2026.
  8. ↑ Aigner-Geschwister erhielten Para Sport Awards. ORF, 28. September 2023, abgerufen am 28. September 2023.
Personendaten
NAME Aigner, Veronika
KURZBESCHREIBUNG österreichische Behindertensportlerin
GEBURTSDATUM 13. Februar 2003
GEBURTSORT Neunkirchen (Niederösterreich)